Napster darf weitermachen - vorerst

Einstweilige Verfügung abgeschmettert

Der beliebte Musik-Download-Dienst Napster hat am Freitag vor einem Berufungsgericht einen kleinen Erfolg errungen: Die Verfügung von US-Bundesrichterin Marilyn Patel, nach der Napster bis Freitagnacht alle Titel, auf die Urheberrechte angemeldet sind, aus seinen Verzeichnissen entfernen muss, wurde aufgehoben.

Artikel veröffentlicht am ,

Bis zum eigentlichen Gerichtstermin am 18. August, wenn sich Napster und die Recording Industry Association of America (RIAA) gegenüberstehen, darf Napster vorerst weitermachen wie bisher. Die RIAA hat die millionenschwere Klage gegen den Download-Dienst bereits im Dezember 1999 eingereicht, weil als MP3-Dateien kodierte und urheberrechtlich geschützte Musikstücke über den Dienst verteilt werden.

Stellenmarkt
  1. SAP FI/CO Berater (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Wuppertal
  2. IT Systembetreuer/IT-Administra- tor, Software-Paketierung (w/m/d)
    SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
Detailsuche

Napster-Gründer Shawn Fanning begrüsßte die Entscheidung des Berufungsgerichts verständlicherweise: "Ich bin glücklich und dankbar, dass wir uns nicht von unseren 20 Millionen Nutzern abwenden müssen und dass wir weiterhin Künstler unterstützen können. Wir arbeiten weiter und hoffen auf das Beste."

Napster will seinen "Buycott" weiterführen und seine Nutzer dazu drängen, CDs von Künstlern zu kaufen, die der Musik-Gemeinschaft zur Seite stehen.

Kommentar:
Selbst wenn Napster der RIAA am 18. August vor Gericht unterliegt, ist fraglich, ob dies große Auswirkung auf die begonnene Entwicklung "freier Musik" mit anderen Vertriebsformen hat. Zumal es neben Napster bereits eine immer größere Zahl von Open-Source-Alternativen gibt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Datenleck
Daten von 106 Millionen Thailand-Reisenden geleakt

In einer ungeschützten Datenbank fanden sich die Daten der Thailand-Reisenden aus den letzten zehn Jahren - inklusive Reisepassnummern.

Datenleck: Daten von 106 Millionen Thailand-Reisenden geleakt
Artikel
  1. Laserbeamer: Xiaomis Kurzdistanzprojektor kostet unter 1.500 Euro
    Laserbeamer
    Xiaomis Kurzdistanzprojektor kostet unter 1.500 Euro

    Der Fengmi R1 kann aus der Nähe Bilder von 50 bis 200 Zoll aufspannen und kostet relativ wenig. Dafür macht er bei der Auflösung Abstriche.

  2. Online-Shopping: Ebay Kleinanzeigen führt SMS-Verifizierung ein
    Online-Shopping
    Ebay Kleinanzeigen führt SMS-Verifizierung ein

    Wie angekündigt, beginnt Ebay Kleinanzeigen mit der Abfrage von Rufnummern. Zu Beginn ist es optional, schon bald wird es Pflicht.

  3. WLAN und 6 GHz: Was bringt Wi-Fi 6E?
    WLAN und 6 GHz
    Was bringt Wi-Fi 6E?

    Der Standard Wi-Fi 6E erweitert WLAN das erste Mal seit Jahren um ein neues Frequenzband. Das hat viele Vorteile und ein paar Nachteile.
    Von Oliver Nickel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Asus 23,8" FHD 144Hz 166,90€ • PS5 bei Amazon zu gewinnen • Gaming-PC mit Ryzen 5 & RTX 3060 999€ • Corsair MP600 Pro 1TB mit Heatspreader PS5-kompatibel 162,90€ • Alternate (u. a. Asus WLAN-Adapter PCIe 24,90€) • MM-Prospekt (u. a. Asus TUF 17" i5 RTX 3050 1.099€) [Werbung]
    •  /