FreeBSD 4.1 ist fertig
Erstmals reine IPv6-Netzwerke per FreeBSD möglich
Das Open-Source-Betriebssystem FreeBSD 4.1 ist nun für x86-Architekturen erhältlich und soll nicht nur stabiler laufen, sondern auch erstmals reine IPv6-Netzwerke unterstützen. Zuvor konnte der zukünftige IPv6-Protokoll-Standard unter FreeBSD nur in Verbindung mit dem weitverbreiteten IPv4 genutzt werden.
Ein neuer Event-Notifier namens kqueue soll zudem poll/select zur Überwachung von Netzwerk-Aktivitäten ersetzen können und wesentlich mehr Möglichkeiten bieten.
Ebenfalls neu ist, dass USB-Geräte nun standardmäßig durch den Generic-Kernel unterstützt werden. Allerdings muss während der Installation von FreeBSD 4.1 noch eine AT-Tastatur vorhanden sein, später kann dann auch ein USB-Keyboard genutzt werden.
Der FreeBSD-Bootloader kann dank des komplett überarbeiteten i386-Bootstrap nun auch von Partitionen booten, die hinter dem 1.023sten Zylinder einer Festplatte lokalisiert sind.
Ansonsten gibt es viele Detailverbesserungen, jedoch - abgesehen vom verbesserten IPv6-Support - keine bahnbrechenden Neuigkeiten in FreeBSD 4.1.
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