Amiga wählt Matrox als Partner für kommende Amiga-Rechner
"Beim Amiga ging es immer um exzellentes 2D und Video, und dank der engen Zusammenarbeit mit Matrox können wir das auf die nächste Stufe und darüber hinaus bringen" , sagte Fleecy Moss, Vice President of Technology bei Amiga. "Obwohl wir führend in 3D-Software und Content-Erschaffung waren, ist 3D-Hardware eine relativ neue Sache für den Amiga und mit dem, was Matrox im Ärmel hat, wird die nächste Welle von Amigas 3D-Fiktion in 3D-Realität verwandeln."
Damit spricht Moss vor allem von Matrox nächster Grafikkarten-Generation, dem G800-Grafikprozessor. In einem Forum(öffnet im neuen Fenster) betont er, warum sich Amiga für Matrox und nicht für dessen Konkurrenten NVidia oder ATI entschieden hat:
"Wir reisten nach Montreal und verbrachten einen ganzen Tag in ihren [Matrox, Anm. der Red.] Entwicklungs-Laboratorien. Wir sahen die G800 und die Dinge, an denen sie darüber hinaus arbeiteten. Sie gehen einen sehr anderen Weg, indem sie eine starke Betonung auf beständige Polygonleistung setzen, während sie Features hinzufügen, mit denen das 3D-Erlebnis viel realistischer wird" , so Moss.
Als weiteren wichtigen Grund nennt er die leistungsfähige Videohardware, die Matrox herstellt und nach der Amiga-Nutzer von Anfang an verlangt haben.
Kommentar:
An mehr Realismus bei der 3D-Grafik arbeiten im Grunde alle Grafikchip-Hersteller, insofern bleiben die Aussagen von Fleecy Moss etwas nebulös. Allerdings hat Matrox neben interessanten Features wie Dual-Head (mehrere Monitore an einer Grafikkarte gleichzeitig betreiben), hardwarebeschleunigtem Environmental Bump Mapping (Texturierte Polygone plastischer darstellen) und allgemein in der Darstellungsqualität Maßstäbe gesetzt, die andere Hersteller erst jetzt in ihre Produkte integrieren. Man darf also gespannt sein, was Amiga und Matrox gemeinsam ausbrüten werden...



