Guillemot ist an Aureal interessiert
A3D und Vortex-Soundchips bald in europäischer Hand?
Der europäische Hardware-Hersteller Guillemot ist am gestrauchelten Soundchip-Hersteller Aureal interessiert, wie die deutsche Niederlassung gegenüber Golem bestätigte. Auf einer Ende August stattfindenden Auktion will Guillemot deshalb teilnehmen, um das seit Anfang April unter Gläubigerschutz stehende US-Unternehmen zu übernehmen, das durch die Entwicklung des A3D-Raumklang-Standards bekannt wurde.
Grund für Aureals Niedergang sind finanzielle Verluste, die das Unternehmen 1999 hinnehmen musste und auch Anfang 2000 nicht abschütteln konnte. Einer der Gründe dafür sei eine Patentrechtklage gewesen, den der Konkurrent Creative Labs im Februar 1998 gegen Aureal eingereicht hatte. In dieser sei Creative 1999 zwar unterlegen, doch wären Aureals Kunden durch die Klage sehr verunsichert gewesen, so ein Unternehmenssprecher im April 2000.
Ein weiterer Grund dürfte sein, dass Aureal selbst ins Soundkartengeschäft eingestiegen ist, was die durch die Klage verunsicherten Geschäftspartner nicht gerade beruhigt haben dürfte.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed





