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Reg TP legt Marktzahlen vor

Auch in den letzten Monaten sind wiederum die Preise für Ferngespräche, Verbindungen ins Internet, Gespräche ins Ausland und Verbindungen in Mobilfunknetze für die Verbraucher günstiger geworden. Seit der vollständigen Liberalisierung des Sprachtelefondienstes am 1. Januar 1998 sind die Preise für Ferngespräche als Folge des Wettbewerbs drastisch gesunken. Für inländische Ferngespräche an Werktagen zahlt der Verbraucher je nach Verkehrszeit heute bis zu 89 Prozent weniger. Die Call-by-Call-Preise sind von Anfang 2000 bis zur Jahresmitte um bis zu 40 Prozent gefallen.

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Auch bei Auslandsgesprächen habe der Wettbewerb den Verbrauchern große Preisvorteile gebracht. Dabei ist eine kontinuierliche Reduzierung der Tarife zu beobachten. Bei acht der zehn wichtigsten Auslandsbeziehungen sind seit der Liberalisierung Anfang 1998 die Tarife tagsüber in der Hauptzeit um 89 Prozent bis 93 Prozent billiger geworden. Die Gesprächspreise nach Polen und in die Türkei sind um ca. 75 Prozent gesunken.

Die drei größten deutschen Online-Anbieter (T-Online, AOL, Compuserve) erreichten Ende 1999 über 5,8 Millionen Teilnehmer. Bis Jahresende 2000 sind voraussichtlich 8,9 Millionen Teilnehmer zu erwarten. Ende 1999 ist die Zahl der Internet-Nutzer auf ca. 14,4 Millionen DM zu veranschlagen. Bei konstantem Wachstum ist bis Jahresende mit über 25 Millionen Nutzern zu rechnen, einer Zunahme von über 70 Prozent innerhalb eines Jahres. Damit liegen die Zuwächse ähnlich hoch wie im Mobilfunk.

Die Zahl der "Nutzer" sei jedoch nicht gleichzusetzen mit der Zahl der Internetzugänge. Schätzungen zufolge gibt es in Deutschland rund sieben bis acht Millionen Haushalte mit Internetzugängen, über die sich die mittlerweile etwa 20 Millionen geschätzten Nutzer einwählen. Hinzu kommen Zugänge von Unternehmen. Deutschland liege damit bezüglich der absoluten Werte im europäischen Vergleich an der Spitze, wenngleich mit Blick auf die Einwohnerzahl noch erhebliches Wachstumspotenzial auszuschöpfen sei.

Seit Jahresbeginn haben sich die Kosten drastisch reduziert. So sind die Entgelte für die Nutzung tagsüber von 5 Pfennig die Minute auf 3,2 Pfennig pro Minute gesunken. Bei der abendlichen Nutzung hat sich der Preis von 3,9 auf 2,5 Pfennig die Minute verringert. Dies entspricht in beiden Fällen einer Kostensenkung von 35 Prozent.

Eine weitere Kostensenkung lässt sich im Internet-by-Call-Verfahren mit Anmeldung bei dem entsprechenden Anbieter erzielen: tagsüber auf 1,9 Pfennig pro Minute bzw. 2,3 Pfennig pro Minute nach 18 Uhr. Neben der Absenkung von Internet-by-Call-Entgelten wurde ein weiteres Instrument zur kostengünstigen Nutzung des Internets in Form der Flatrate-Angebote eingeführt. Auch hier führe der zunehmende Wettbewerb zu einer spürbaren Senkung der Kosten. Sie sind seit Jahresanfang von 139,- DM auf 77,- DM, also um ca. 45 Prozent, gefallen. Neben den erwähnten bundesweiten Angeboten gebe es eine Reihe von regionalen Festnetzanbietern, die Flatrates in Verbindung mit Direktanschlüssen schon ab 50,- DM offerierten.

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