Ist Poker um GPRS-Tarife in Deutschland eröffnet?

WAP-Nutzung wird durch GPRS etwa um die Hälfte günstiger

Der Poker um die Gestaltung der Tarife für den Mobilfunk-Übertragungsstandard GPRS, der einen schnellen und permanenten Internet-Zugang vom Handy ermöglicht, könnte früher entbrennen. In einer Vorabmeldung berichtet die Zeitschrift "connect" (Nr. 16/00, ab 27. Juli 2000), dass Mannesmann als erster Anbieter in Kürze sein künftiges GPRS-Gebührenmodell veröffentlichen wolle.

Artikel veröffentlicht am ,

Laut connect können D2-Privatkunden-Tarif im GPRS-Tarif den Dienst zwar ohne monatlichen Aufpreis nutzen, müssen aber bis zu maximal 50 Pfennig pro Stunde Online-Zeit entrichten. Hinzu kommen voraussichtlich 30 bis 50 Pfennig für jeweils zehn Kilobyte übertragener Daten. Damit halbieren sich laut connect die WAP-Kosten bei normalen, also vorübergehenden, Verbindungen, doch eine permanente Online-Verbindung rund um die Uhr, die mit GPRS erstmals möglich wird, wäre damit zu teuer. Dafür werden sich allerdings die Kosten für die WAP-Nutzung laut "connect" mit dem neuen Modell um die Hälfte reduzieren.

Stellenmarkt
  1. IT Project Manager (m/w/d) Business Applications
    SICK AG, Waldkirch
  2. Java Softwareentwickler (m/w/d)
    Brückner Maschinenbau GmbH & Co. KG, Siegsdorf
Detailsuche

D2 will seinen Vertragskunden GPRS ab September anbieten. Für die Prepaid-Karte CallYa wird der Service erst ab Frühjahr 2001 verfügbar sein.

Für berufliche Anwender, die WAP-Dienste über GPRS besonders häufig einsetzen, wolle D2 ein Vielnutzer-Modell anbieten, heißt es weiter. Es beinhaltet - zusätzlich zur Handy-Grundgebühr - einen Basispreis von 10,- bis 20,- DM. Dafür gibt es keine zeitabhängige Gebühr für die Datenübertragung und möglicherweise wird im Grundpreis bereits ein gewisses Datenvolumen vorgesehen sein. Somit ermögliche das geplante Vielnutzermodell im Gegensatz zum Basistarif eine permanente Verbindung zum Internet, berichtet connect.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Framework Laptop im Hardware-Test
Schrauber aller Länder, vereinigt euch!

Der modulare Framework Laptop ist ein wahrgewordener Basteltraum. Und unsere Begeisterung für das, was damit alles möglich ist, lässt sich nur schwer bändigen.
Ein Test von Oliver Nickel und Sebastian Grüner

Framework Laptop im Hardware-Test: Schrauber aller Länder, vereinigt euch!
Artikel
  1. FTTH: Liberty Network startet noch mal in Deutschland
    FTTH
    Liberty Network startet noch mal in Deutschland

    Das erste FTTH-Projekt ist gescheitert. Jetzt wandert Liberty von Brandenburg nach Bayern an den Starnberger See.

  2. Hauptuntersuchung: Tesla Model S beim TÜV nur knapp vor Verbrennern von Dacia
    Hauptuntersuchung
    Tesla Model S beim TÜV nur knapp vor Verbrennern von Dacia

    Bei den TÜV-Prüfungen schneidet das Model S nicht viel besser ab als sehr günstige Verbrenner. Andere E-Autos sind da besser.

  3. Raumfahrt: China schleppt defekten Satelliten ab
    Raumfahrt
    China schleppt defekten Satelliten ab

    Ein nicht funktionsfähiger Satellit wurde mit Hilfe eines weiteren Satelliten dorthin verbracht, wo er keine Gefahr darstellt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3080 12GB 1.499€ • iPhone 13 Pro 512GB 1.349€ • DXRacer Gaming-Stuhl 159€ • LG OLED 55 Zoll 1.149€ • PS5 Digital mit o2-Vertrag bestellbar • Prime-Filme für je 0,99€ leihen • One Plus Nord 2 335€ • Intel i7 3,6Ghz 399€ • Alternate: u.a. Sennheiser Gaming-Headset 169,90€ [Werbung]
    •  /