NVidias amerikanische PR-Abteilung erregt die Gemüter
Nachdem Riva 3D sich einmal öffentlich über NVidia beschwert hatte, folgten die anfangs erwähnten Websites und haben einen Sturm der Entrüstung auf den Grafikchip-Hersteller losgelassen. Wie NVidia mit dem entstehenden Imageschaden umgehen wird, ist noch nicht absehbar.
Kommentar:
Webzines sehen sich oft in der Position, dass sie die Erwartung ihrer Nutzer nach schneller und unbeeinflusster Information befriedigen müssen - vor allem Hardware- und Spiele-Sites haben es schwer, da sie mitunter von den Herstellern abhängig sind, deren Produkte sie testen wollen. Allerdings muss hier jeder selbst entscheiden, wie weit er dabei gehen will und ob er sich auf Grund eines Produkttests zur Werbe-Fansite abstempeln lassen will und wenn ja, wie weit er dabei objektiv bleiben kann.
Der Hersteller sitzt am längeren Hebel und hat natürlich das Recht zu entscheiden, wen er wie und wann unterstützt - allerdings sollte er es tunlichst lassen, dabei Zwänge auszuüben, die in den Inhalt einer Website eingreifen, im gut funktionierenden Kommunikations-, Gerüchte- und Marketingnetz des Internets kann so etwas schnell nach hinten losgehen, wie der beschriebene Fall eindrucksvoll belegt.
Als Abschluss sei mir noch erlaubt zu sagen, dass gerade der Grafikkartenmarkt mit immer kindischer erscheinenden Marketingmethoden zu glänzen mag, wie das Zitat aus der genannten 3dfx-Pressemitteilung eindrucksvoll belegt. Traurige Stilblüten eines harten Markt- und Verdrängungswettbewerbs...
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