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Spieletest: Dark Reign 2 - Futuristische Strategieschlacht

Screenshot #2
Screenshot #2
Um sich nicht bei jedem Geplänkel selbst um den Erhalt der Einheit kümmern zu müssen, gibt es eine vergleichsweise üppige Verhaltenssteuerung, die in fünf Stufen vom Aufklärer bis zum Terminator reicht. So werden Kämpfe vermieden oder bis zum Tod ausgeführt. Dabei kann die Einheit selbst entscheiden, welchem Ziel sie den meisten Schaden zufügen kann oder wann es Zeit ist, eine Werkstatt aufzusuchen. Trotzdem kommt es vor, dass sich die Kameraden selbst im Weg stehen und sich deswegen nicht in Sicherheit bringen können. Das ist wohl ein Problem, womit jedes Spiel dieses Genres zu kämpfen hat.

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Das recht umfassende Interface, das dem Spieler erlaubt, jederzeit Einheiten zu bauen und den Zustand des Produktionsgebäudes zu überwachen sowie zu Schwadronen gruppierte Truppen auszuwählen und Befehle zu erteilen, wird hier als innovative Neuerung ausgegeben, dabei enthielten auch schon Thandor oder Earth 2150 diese und weitere Funktionen, wie etwa die reelle Sichtlinie (true line of sight), Tag- und Nachtwechsel und die Auswirkungen des Terrains und des Wetters auf das Kampfgeschehen. Wirklich neu scheint dagegen das ausgereifte Wegpunktsystem, das es ermöglicht, Wegpunkte dauerhaft anzulegen und für alle Einheiten nutzbar zu machen. Außerdem kann Dark Reign 2 durch Plug-ins erweitert werden, die nicht nur von offizieller Seite stammen. Bisher sind ein MP3-Player und ein Unitviewer erhältlich. Letzterer fungiert im Baumenü als Tooltip und hält zusätzliche Information über das Objekt bereit.

Screenshot #3
Screenshot #3
Der Blickwinkel, aus dem man das Geschehen bei Dark Reign 2 betrachtet, reicht von Bodenhöhe bis zum Zenit und wird per Tastatur in sechs Stufen eingestellt. Die Kamera lässt sich mit der Maus lediglich drehen, um den Spieler nicht zu verwirren. Das abwechslungsreiche Terrain von Dschungel bis Eiswüste ist optisch ansprechend, könnte aber etwas mehr Vegetation vertragen und durch Explosionen stärker beeinflusst werden. Details wie Schatten, Reifenspuren, Rauchwolken, Spiegelungen und Explosionen sind sehr gut gelungen, setzen aber einen entsprechend leistungsfähigen Rechner voraus. Besonders die Spiegelungen zehren an der Performance. Dennoch ist Dark Reign 2 auch bei mittlerem Detailgrad auf einem Pentium 2 mit 233 MHz, der Mindestanforderung, flüssig spielbar und recht ansehnlich. Im Vergleich zu Ground Control von Sierra braucht es sich in dieser Hinsicht nicht zu verstecken. Die stimmungsvolle Musik weiß die schöne Grafik noch abzurunden, ohne dabei zu sehr in den Vordergrund zu rücken.

Fazit:
Dark Reign 2 ist mit seinen gewohnten Funktionen und nützlichen Verbesserungen ein einfach zu bedienendes Strategiespiel, das auch für Einsteiger geeignet ist. Zeitgemäße Grafik, abwechslungsreiche Missionen und die durchgehende Story sorgen für schnelle Begeisterung und lang anhaltenden Spielspaß.

 Spieletest: Dark Reign 2 - Futuristische Strategieschlacht
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