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Apple bringt Doppelprozessor- und Würfel-Macs

Apple Cube – Der Apfel wird eckig. Apple-CEO Steve Jobs stellte in seiner Keynote zur Macworld Expo einen Doppelprozessor-Mac vor, dessen Leistung weit über der aktueller 1-GHz-x86er-Systeme liegen soll. Eine neue Produktgeneration begründet Apple mit den G4 Cubes, die die Leistung eines G4-Macs in kompaktem Würfel-Design bieten sollen. Zudem gibt es neue iMac-Modelle, neue Displays sowie eine neue Kombination aus Tastatur und optischer Maus.
/ Jens Ihlenfeld
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Im Endeffekt soll der Doppelprozessor-Mac mit zwei 500-MHz-PowerPC-G4-Prozessoren etwa die theoretische Leistung eines 2-GHz-Pentium-III-Systems erreichen. Apple will die drei vorgestellten PowerMac-G4-Modelle mit 400 (ein Prozessor), 450 und 500 MHz ( je zwei Prozessoren) ab sofort ausliefern. Diese sollen zudem ab Werk mit einer GigaBit-Ethernet-Schnittstelle ausgerüstet sein.

Zu MacOS X gab es nicht viel Neues, eine Beta soll wie bereits bekannt im September veröffentlicht werden.

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Mit dem Power Mac G4 Cube stellt Apple aber auch eine neue Produktlinie vor, die die Leistung eines Power Mac G4 in einem kleinen Würfel komprimiert, der etwa ein Viertel der Größe eines normalen PCs misst. Ausgestattet ist der G4 Cube mit einem 450-MHz-PowerPC-G4-Prozessor mit Velocity Engine. Dabei kommt der Würfel ohne Lüfter aus – dafür sorgt ein Luftstrom, der vertikal durch einen Kühlungskanal in der Mitte des Würfels strömt – und soll sich mit wenigen Handgriffen zerlegen und dadurch schnell um mehr Speicher oder eine AirPort-Karte erweitern lassen.

Der G4 Cube verfügt neben dem 450- bzw. 500-MHz-G4-Prozessor über 64 MB RAM, 20-GB-Festplatte, Slot-In-DVD-Laufwerk, zwei FireWire und USB-Ports sowie 10/100BASE-T-Ethernet-Schnittstelle und ein 56K-V.90-Modem. Auch dieser kommt mit Apples neuer Maus/Keyboard-Kombination.

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Die Würfel-Macs sollen ab August für 1.799,- US-Dollar bzw. 4.499,- DM mit 450-MHz-Prozessor und für 2.299,- US-Dollar mit 500-MHz-Prozessor erhältlich sein.

Als passende Ergänzung zu den neuen G4 Cubes und PowerMac-G4-Systemen hat Apple neue Displays vorgestellt: Einen 17-Zoll-Monitor (16-Zoll sichtbar), ein 15-Zoll-"Studio Display"-Flachbildschirm (LCD) sowie ein 22-Zoll-Cinema-Display (LCD) für hohe Ansprüche. Um Kabelsalat zu vermeiden, werden alle Displays über den "Apple Display Connector", also ein einziges Kabel, versorgt. Dieser liefert nicht nur die analogen und digitalen Bildinformationen sondern verbindet auch die je im Display integrierten zusätzlichen USB-Hubs (2 Ports) mit dem Computer und liefert den nötigen Strom zum Betrieb der Displays.

Auch am anderen Ende der Produktpalette gibt es bei Apple Neues zu vermelden: Zum 2. Geburtstag des iMac bringt Apple drei lüfterlose neue Modelle mit G3-Prozessor, Modem, USB, Ethernet, Rage-128-Pro-Grafikchip und der neuen Tastatur/Maus-Kombi. Der Kleinste im Bunde ist dabei der "iMac" mit einem 350-MHz-Prozessor, 64 MB RAM und 7,5-GB-Festplatte, der für 799,- US-Dollar nun auch in der neuen Farbe "Indigo" erhältlich ist.

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Der neue "iMac DV" kommt mit zusätzlicher FireWire-Schnittstelle, 10-GB-Festplatte, DVD-Laufwerk, 64 MB RAM und zusätzlich in der Farbe "Ruby". Der Preis liegt bei 999,- US-Dollar. Der neue "iMac DV+" kommt hingegen in der Farbe "Sage" (Salbeigrün) und mit schnellerem 450-MHz-Prozessor sowie einer 20-GB-Festplatte.

Die "iMac DV Special Edition" bringt als Spitzenmodell ihrer Klasse einen 500-MHz-Prozessor und eine 40-GB-Platte zu einem Preis von 1.499,- US-Dollar mit sich.

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Die optischen Maus der bereits mehrfach erwähnten neuen Tastatur/Maus-Kombination arbeitet, ähnlich wie die IntelliEye-Produkte von Microsoft, ohne Kugel und besitzt keine Tasten im herkömmlichen Sinn. Vielmehr reagiert sie auf Tastendruck auf der gesamten Oberfläche der Maus.

Die Tastatur besitzt 108 Tasten und soll ab September zusammen mit der optischen Maus für je 59,- US-Dollar ausgeliefert werden.


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