Trotz E-Mail: Papier stirbt nicht aus

Minolta-Studie: Papierausdruck steht hoch im Kurs

Der Grundtenor der Umfrage dürfte Minolta und natürlich auch andere Druckerhersteller freudig stimmen: Die elektronischen Medien sind derzeit nicht im Stande, das Papier zu verdrängen. Papierausdrucke sind bei den Deutschen nach wie vor deutlich beliebter als die reine Datenverarbeitung via Computer und Internet. Das ergab eine von Minolta in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage unter Deutschen ab 14 Jahren durch das Meinungsforschungsinstitut Ipsos.

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Auf die Frage, welchen Einfluss die neuen Technologien auf die Papiermenge haben, die im Vergleich zu früher zu Hause oder bei der Arbeit ausgedruckt wird, antworteten 25 Prozent, dass sie heute weniger Papier produzieren. 12,7 Prozent der Deutschen verbrauchen hingegen mehr, 5,6 Prozent sogar viel mehr Papier.

Eine noch größere Tendenz zum Papiermehrverbrauch gibt es bei den Befragten mit höherem Bildungsgrad (Abitur oder Universitätsabschluss): In dieser Gruppe erklärten 22,8 Prozent, mehr Papier, 12,8 Prozent sogar viel mehr Papier als in der Vergangenheit zu verbrauchen. 28,3 Prozent antworteten, dass sie heute weniger Papier produzieren.

Für die meisten ist offenbar die Authentizität eines Papierdokuments nach wie vor unübertroffen. Den neuen elektronischen Kommunikationsmöglichkeiten bringen die Menschen hingegen noch nicht das Vertrauen entgegen, das Papierausdrucke genießen. So gehören für die allermeisten E-Mail-Anwender Papierausdrucke zur Arbeit mit der elektronischen Post dazu: Nur 6,8 Prozent aller Befragten erklärten, nie oder nur selten ihre E-Mails auszudrucken.

Für die Minolta-Studie befragte Ipsos im Juni insgesamt 1.000 Personen an 258 Orten in Deutschland. Die befragten Haushalte ergeben nach ihrer regionalen und sozialen Gewichtung einen repräsentativen Querschnitt der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahren.

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