Spieletest: Shogun Total War - Asiatische Kriegskunst

Screenshot #3
Screenshot #3
Steht der Tag fest, kann der Situation entsprechend eine Formation der Verbände gewählt werden, um einen günstigen Ausgangspunkt zu haben. Jeder Daimyo hat eine bestimmte Taktik, die es sich zu kennen lohnt. Wer sich in diesem Sinne auf die Kampagne vorbereiten möchte, kann entweder an einer der historischen Schlachten teilnehmen oder sich durch ein recht ausführliches Handbuch im HTML-Format zur Kriegskunst Sun-Tzu belesen. Im Schlachtmodus können zwar tausende Samurais gegeneinander antreten, allerdings werden diese nicht einzeln gesteuert. Bis zu 60 Männer sind in einer Einheit, von denen man selten mehr als zehn einsetzt. Aber auch 1.200 Soldaten zu Fuß und Pferde sind schon beachtlich.

Die Kamera ist leider nur dreh- und kippbar, aber nicht zoombar. Obwohl sich die Kamera in Bodennähe befindet, erscheinen die Soldaten recht klein. Der Blickwinkel, aus dem man das Geschehen betrachtet, ist bei Shogun mal nicht von senkrecht bis leicht schräg, sondern reicht von einem Blick nach unten bis nach oben. Das entspricht einer realistischen Perspektive ohne Kriegsnebel (fog of war), da auch so der Feind hinter einem Hügel nicht mehr sichtbar ist. Außerdem wird die schön gestaltete Landschaft ins Blickfeld gerückt, die aber auf Dauer etwas monoton wirkt, da es nur zwei Terrainarten gibt.

Screenshot #4
Screenshot #4
Grafisch liegt Shogun im guten Mittelfeld. Der Rundenmodus ist nicht berauschend, macht aber einen soliden Eindruck. Wichtige Ereignisse wie ein Ninja-Attentat oder Besuche im Thronsaal werden durch kleine immer wiederkehrende Videosequenzen unterstrichen. Im Schlachtmodus sind das Terrain und der Himmel wirklich schön und nur selten sieht man Fehler wie eine "Naht" in der Textur. Leider fehlt es an Details wie Spiegelungen auf Flüssen, Lichtverhältnisse von Sonnenauf- bis -untergang oder zerstörten Grasnarben.

Fazit:
Shogun hinterlässt einen gemischten Eindruck. Die Präsentation ist ganz ordentlich und die Authentizität mit Japan im 16. Jahrhundert durchaus gelungen. Leider wirkt das Spiel auf Dauer etwas eintönig, da man von der Konkurrenz Einheiten-Baukäste und atemberaubende Schauplätze gewohnt ist. Dem hat das Mittelalter nur schwer etwas entgegenzusetzen. Trotzdem kann Shogun für diejenigen interessant sein, die genug von Phasern und fremden Planeten haben.

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