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Deutsche Satelliten starten ins All

Geo-Satellit Champ und Cluster II für Erd- und Klimaforschung

Am 15. Juli starten gleich drei Forschungssatelliten von russischen Weltraumbahnhöfen aus, an denen Deutschland maßgeblich beteiligt ist. CHAMP (Challenging Mini Satellite Payload), eine deutsche Initiative, wird von Plesetzk aus in seine erdnahe Umlaufbahn geschossen. Er soll fünf Jahre das Erdschwerefeld und das Erdmagnetfeld hochgenau vermessen sowie Untersuchungen der Atmosphäre und der Ionosphäre vornehmen.

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Das Projekt Champ wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung als Forschungsprojekt für die neuen Bundesländer mit dem Ziel initiiert, beim Bau des Satelliten auf dort vorhandene Kapazitäten zurückzugreifen und sie zu stärken. Insgesamt wirkten acht Firmen aus den neuen Ländern mit.

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Die vom BMBF bereitgestellten Mittel betragen für die Realisierungsphase rund 70 Millionen Mark. In dieser Summe sind Mittel des GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) und des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Höhe von jeweils rund neun Millionen Mark enthalten.

40 Minuten nach Champ starten die ersten zwei von insgesamt vier Satelliten der Mission Cluster II der Europäischen Weltraumorganisation ESA aus Baikonur. Sie sollen den Schutzmantel der Erde, die Magnetosphäre, erforschen.

Cluster II ist ein internationales Projekt der ESA, an dem Deutschland entscheidenden Anteil hat. Alle Satelliten wurden in Deutschland gebaut. Die deutsche Wissenschaft hat maßgeblich an Entwicklung und Bau der Messinstrumente mitgewirkt.

Wissenschaftler erwarten von den Missionen neue Erkenntnisse und Anwendungen in Geophysik, Meteorologie, Ozeanographie und Geodäsie. Ebenso sollen neue Einsichten in die Auswirkungen der Sonnenaktivität auf das System Erde gewonnen werden. Die Daten sind wichtig für das grundsätzliche Verständnis globaler Prozesse und auch von praktischer Bedeutung, z. B. für die Wettervorhersage, die Ozeanzirkulationen sowie die Klimaforschung.



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