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eu.com - Mit Sub-Level-Domains zur europäischen Identität?

CentralNic will mit Sub-Level-Domain Alternative zu Top-Level-Domain bieten

Das Unternehmen CentralNic Ltd. will mit der Domain "eu.com" eine Alternative für die bisher nicht existierende europäische Top-Level-Domain "eu" gefunden haben. Statt sich in jedem Land einzeln registrieren zu lassen, könnten damit z.B. europäische oder in Europa niedergelassene Unternehmen ihren Wunschnamen mit eu.com erfassen lassen und damit europaweit präsent sein.

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Glaubt man Mariana Bozesan, VP of Global Sales & Marketing von CentralNic, so gab es "bis zur Einführung von eu.com keine Möglichkeit, eine europäische Internet-Identität zu erhalten." Als Grund dafür nennt sie in einer Pressemitteilung, dass zahlreiche Unternehmen mit dem Problem zu kämpfen haben, dass ihr bevorzugter Name in den Top-Level-Domains wie z.B. .com, .net, .uk und .de bereits vergeben ist. Mit eu.com könnte man sich so ersparen, verschiedene Top-Level-Domains anzumelden.

Neben europäischen Unternehmen und Privatkunden versucht man auch Interessenten aus Osteuropa und von außerhalb der Europäischen Gemeinschaft mit eu.com anzusprechen. Diese könnten so die restriktiven Domain-Regulierungen einiger europäischer Staaten umgehen. Gleichzeitig will CentralNic seine Kunden rechtlich beraten und eine Art Verhaltenscodex schaffen, der Probleme minimieren soll.

Derzeit besitzt CentralNic mehr als 17 Domain-Namen, die Anwendern weltweit zur Verfügung stehen - darunter us.com (USA), uk.com (United Kingdom) ru.com (Russland), und cn.com (China). Eigenen Aussagen zufolge hat CentralNic allein in England bereits in der ersten Woche 5.000 eu.com-Domains registriert. Die Kosten für die Sub-Level-Domain liegen bei 99 US-Dollar für eine zweijährige Registrierung.

Kommentar:
CentralNic mag zwar versuchen, das begrenzte Angebot innerhalb der Standard-Namensstruktur zu erweitern, doch das Angebot ist alles andere als eine Alternative zu "ordentlichen" Domains. Bei der ganzen Domainproblematik geht es ja gerade darum, möglichst viel Transparenz, (marken-)rechtliche Sicherheit und klare Strukturen zu schaffen, was jedoch in Anbetracht der zahlreichen unterschiedlichen Interessen nicht sonderlich einfach ist. Deshalb mutet das Angebot von CentralNic auch eher als nette Idee zum Geldverdienen an; schließlich bekommt man bei anderen Anbietern bereits Top-Level-Domains zum gleichen Preis. Im Grunde ist eu.com also nichts weiter als eine private "Zwischenlösung", die das Problem nur verdeutlicht aber nicht beseitigt.


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