GEMA bittet PC-Hersteller zur Kasse
Abgabe von 41 DM pro verkauftem PC gefordert
Auf die Hersteller und Importeure von modernen Datenträgern und Speichermedien wie PCs und Modems kommt eine Abgabenpflicht zu, zumindest wenn es nach der GEMA geht, die nun 41,- DM pro verkauftem PC verlangt. Die Verwertungsgesellschaft reagiert damit auf einen bislang noch unveröffentlichten Vergütungsbericht der Bundesregierung, der sich mit den weitreichenden digitalen Möglichkeiten der Verletzung von Urheberrechten befasst.
Der Grund für die Forderung der GEMA ist, dass neben analogen auch digitale Vervielfältigungen angemessen vergütet werden sollten. Das deutsche Urheberrecht sieht einen vom Hersteller zu entrichtenden pauschalen finanziellen Ausgleich für Geräte vor, die eine private Vervielfältigung von Audio- und Video ermöglichen. Zu diesen Geräten zählen beispielsweise Video- und Audiorekorder. Auf PCs sind entsprechende Abgaben noch nicht zu entrichten, das könnte sich aber in Kürze ändern:
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"PCs und andere Geräte der Informationstechnologie haben in Verbindung mit dem Download aus dem Internet zu einer qualitativ und quantitativ neuen Dimension des privaten Kopierens in Deutschland geführt", sagte der GEMA-Vorstandsvorsitzende Dr. Reinhold Kreile. "Die Urheber haben daher einen berechtigten Anspruch auf eine Entschädigung für dieses massenhafte private Kopieren ihres geistigen Eigentums".
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