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Chipsatz-Klage: Intel und VIA einigen sich in Teilbereichen

VIA zahlt Lizenzgebühren für seine Intel-Prozessor-kompatiblen Chipsätze

Mitte Januar dieses Jahres hat Intel gegen seinen taiwanesischen Konkurrenten VIA Technologies eine Klage angestrengt, da dieser in seinen Mainboard-Chipsätzen unerlaubt Intel-Technologie verwenden würde. Nun scheinen sich die Unternehmen zumindest in einem wichtigen Teil geeinigt zu haben: VIA wird fortan Lizenzgebühren für seine selbst entwicklten Pentium-III- und Celeron-Chipsätze an Intel zahlen.

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Die in England, den USA und Singapur eingereichte Klage wird laut CNet entsprechend verändert, ist damit jedoch noch nicht beigelegt, denn Intel verlangt auch Lizenzgebühren für VIAs Chipsätze für Nicht-Intel-Prozessoren, z.B. AMDs Athlon. An diesem Punkt scheint sich noch keine Einigung anzubahnen, denn hier sieht VIA die Sache offenbar ganz anders als Intel.

VIA hatte bereits 1998 eine Lizenz-Vereinbarung mit Intel abgeschlossen, um Chipsätze für Pentium II, III und Celeron anbieten zu können. Diese wurde jedoch 1999 beendet, als VIA mit einem eigenen 133-MHz-Bus und der Unterstützung für PC133-SDRAM-Module Intels Chipsätzen und dem von Intel propagierten teuren RDRAM (Rambus) massiv Konkurrenz machte.

Damit konnten die Asiaten Intel deutliche Marktanteile abringen und hoffen nun sogar, den derzeitigen Marktführer bis Ende des Jahres auf den zweiten Platz verdrängen zu können.

Bis die Klage endgültig beigelegt wird, will Intel seinen Antrag bei der US International Trade Commission (ITC) aufrecht erhalten, bei dem es um einen Einfuhrstopp für die beanstandeten VIA-Chipsätze geht. Dieser blieb bisher jedoch erfolglos, wahrscheinlich auch, weil AMD sich eingeschaltet hat und Intel wettbewerbsschädigendes Verhalten vorgehalten hat.


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