Siemens Financial Services geht in den Finanzmarkt

Ausbau der E-Business-Aktivitäten

Die Siemens Financial Services GmbH (SFS) soll als international agierender Dienstleistungsbereich des Siemens-Konzerns in den Finanzmarkt einsteigen.

Artikel veröffentlicht am ,

Basis für den Ausbau des externen Geschäfts bilden die Aktivitäten als Finanzierungsspezialist für die Siemens-Bereiche. SFS will den Anteil der externen Bilanz (Geschäft, das von Siemens nicht direkt abhängig ist) von heute rund 20 Prozent auf mittelfristig 50 Prozent steigern.

Mit einer Bilanzsumme von rund 23 Milliarden Euro und einem Ergebnis von 77 Millionen Euro im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 1999/2000 (Stichtag: 31. März 2000) verfügt SFS über eine solide Wachstumsbasis als internationaler, industrienaher Dienstleister im Finanzmarkt.

Der zukünftige Ausbau des Geschäfts der SFS beruht auf fünf Kernelementen: zielgerichteten Akquisitionen; Verstärkung der E-Business-Anwendungen und entsprechender Geschäftsmodelle; Konzentration auf vorhandene Kompetenzen; Ausrichtung auf Profitabilität und effizientes Risikomanagement; Implementierung des Dienstleistungsansatzes "Financial Enterprising".

Um in den elektronischen Märkten schnelles Wachstum zu generieren, wird SFS unter enger Einbindung in das konzernweite "Center of E-Excellence" die eigenen E-Business-Aktivitäten vorantreiben.

Kurzfristig steht die Ausrichtung interner Prozesse im Mittelpunkt, zum Beispiel im Risiko- und Liquiditätsmanagement sowie im Bereich Vertragsabwicklung. Im Fokus liegen alle wichtigen Geld- und Zahlungsströme, z. B. im Rahmen von Internet-Marktplätzen: Zahlungsverkehr, Zahlungsabwicklung und Finanzierungen.

Siemens Financial Services (SFS) bietet mit rund 900 Mitarbeitern in 30 Ländern eine breite Palette von Finanzierungslösungen. Kunden der SFS sind heute neben Privatkunden vor allem weltweit operierende Industrie- und Dienstleistungsunternehmen sowie öffentliche Auftraggeber.

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