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Modems bald schneller: V.90-Nachfolger in Sicht

V.92 mit schnellerem Verbindungsaufbau, höhere Sende-Datenrate und On-Hold-Modus

Am Dienstag hat sich die International Telecommunication Union (ITU) auf drei neue Standards für Modems geeinigt, die in die neue ITU-T-V.92-Empfehlung einfließen. Diese erweitert die allgegenwärtige V.90-Empfehlung um interessante Features und erhöht vor allem die Datenraten vom Nutzer zum Netzwerk.

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Während V.90-Modems über die Telefonleitung Daten zwar mit 56 kbit/s empfangen aber nur mit 33,6 kbit/s senden können, soll diese Differenz bei zukünftigen V.92-Modems schrumpfen: Die Sende-Datenrate soll dann bei 48 kbit/s liegen, was einer Steigerung um etwas mehr als 40 Prozent entspricht.

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Gleichzeitig soll der Handshake, also die Zeit, innerhalb der sich Modems untereinander auf eine Verbindung einigen, wesentlich schneller vonstatten gehen. Die im Vergleich zu ISDN recht nervige Wartezeit, die man als Modemnutzer beim Verbindungsaufbau hinnehmen muss, wird also verkürzt.

Außerdem soll erstmals die Möglichkeit geboten werden, das Modem "on hold", also in Wartestellung, zu versetzen, wenn ein Anruf hereinkommt. Damit kann man dann vom Webbrowsen direkt zum Gespräch und wieder zurück wechseln.

Diese drei Erweiterungen sollen V.92-Modems gegenüber den V.90-Vorgängern bei der Netzverbindung also wesentlich leistungsfähiger und vor allem komfortabler machen.

Von ITU und beteiligter Industrie wurde zudem neben der neuen V.44-Kompressionstechnologie, die auf dem LZJH-Algorithmus basiert und mehr als 25 Prozent höhere Kompressionsraten als die existierende V.42-Empfehlung verspricht, auch die V.59-Fehlerkorrektur als Empfehlung angemeldet. Letztere soll Modemverbindungen wesentlich stabiler und fehlerunanfälliger machen.



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