Der Euro kommt und die IT ist unvorbereitet

Im Gegensatz zu den Vorzügen, welche diese Early Adopters zu einer vorzeitigen Umstellung veranlassen, scheinen für viele Unternehmen die gesetzlichen Vorgaben die einzige Motivation zu sein. Ihr Ziel ist es offenbar, mit einem absolut minimalen Aufwand den gesetzlichen Anforderungen zu genügen.

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Für John Downe, den Programmchef der europaweiten IBM-Euro-Initiativen, ein sehr kurzsichtiger Ansatz: "Sehr viele Unternehmen und Organisationen erkennen nun, dass der Transformationsprozess und die gründliche Vorbereitung auf den Euro auch im Hinblick auf die neue wirtschaftliche Ordnung wesentlich komplexer ist und mehr Zeit und Geld kostet als zunächst angenommen. Deshalb werden Gelder aus den Euro-Projekten nun sogar herausgezogen und in Vorhaben investiert, die einen potenziell schnelleren Return-on-Investment versprechen, wie etwa E-Commerce- oder Enterprise-Ressource-Planning-Projekte. Sie verkennen damit aber die enormen Geschäftspotenziale, die sich für Early Adopters in einem wachsenden gemeinsamen Markt bieten."

In krassem Widerspruch hierzu steht der hohe Stellenwert, den das Thema Euro offensichtlich im obersten Management hat: Das Verständnis der Befragten für die mit der Euro-Einführung verbundenen wirtschaftlichen und geschäftlichen Konsequenzen wächst, je näher die Umstellung rückt. So anerkennen immerhin 90 Prozent, dass die Umstellung weit mehr bedeutet als nur die Einführung einer neuen Währung.

Als Ergebnis dieser Studie hat IBM nun ein Benchmark entwickelt, das den beteiligten Unternehmen dabei helfen soll, eine Positionsbestimmung für ihre eigenen Vorbereitungen vorzunehmen. Absicht ist es, die Umfrage in etwa sechsmonatigen Intervallen zu wiederholen, um die eigene Position vor dem Hintergrund des gesamtwirtschaftlichen Transformationsprozesses besser zu erkennen.

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