DirectX 8 Beta ins Netz entfleucht

Mehr Probleme als Vorteile

Bereits seit Ende letzter Woche verbreitet sich eine Beta-Version von Microsofts Multimedia-Softwareschnittstelle DirectX 8 (DX8) für Windows 95,98 und ME sowie Windows 2000 im Internet, deren fertige Version für den Spätsommer erwartet wird. Zahlreiche Gerüchte von drastisch verbesserter Leistung verleiteten viele Spielefans dazu, die unfertige Software zu installieren. Nicht alle werden allerdings hinterher glücklich sein.

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So haben bereits zahlreiche US- und mittlerweile auch deutschsprachige Hardware-Sites die durchs Netz geisternden Gerüchte entkräftigt, die von Leistungssteigerungen um bis zu zehn Prozent in einschlägig bekannten 3D-Shootern berichteten. Im Moment liegt die Leistung der DirectX 8 Beta bei aktuellen PC-Systemen unter oder bestenfalls gleichauf mit dem wesentlich stabiler laufenden und bewährten DirectX 7a.

Obwohl viele Wagemutige berichten, dass die wider Microsofts Willen ins Netz entfleuchte DirectX 8 Beta bei ihnen ohne Probleme läuft, gibt es auch genügend, deren Windows oder installierte Spiele nach der Installation nicht mehr sonderlich stabil liefen oder abstürzten. In Anbetracht der fehlenden Vorteile - es gibt noch keine erhältlichen Spiele, die explizit DX8 unterstützen - ist deshalb davon abzuraten, die unfertige Software zu installieren, die sich tief ins System gräbt und nur mit viel Handarbeit loszuwerden ist - offenbar werden die gängigen Deinstallations-Utilities noch nicht damit fertig. So bleibt nur das Neu-Aufspielen des Betriebssystems...

DirectX 8 soll nach Fertigstellung vor allem neue Features von Spielehardware, insbesondere von neuen 3D-Grafikchips unterstützen und dabei einen deutlichen Grafikqualitätssprung nach vorne machen. Allerdings muss dazu auch Software existieren, die direkt auf diese neuen Features zugreift. Vor allem für Programmierer soll die Nutzung von DirectX ab der Version 8 weiter vereinfacht werden, so dass eine schnelle Akzeptanz auf Produzentenseite zu erwarten ist.

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