Start-ups vernachlässigen PR-Arbeit
Pressemitteilungen beleidigen Intelligenz der Redakteure
Vielleicht kann die momentane Flaute des Start-up-Booms von PR-Fachleuten genutzt werden, ihre Arbeit wieder professioneller zu gestalten, so die Botschaft des jüngsten "Media Coffees" der dpa-Tochter news aktuell.
Von "desaströsen Erlebnissen mit Start-ups" und deren PR in seiner Redaktion sprach Stefan Biskamp, Teamleiter IT/Medien bei der Financial Times Deutschland. Ähnlich sah es auch der stellvertretende Chefredakteur des Düsseldorfer Handelsblattes, Bernd Ziesemer: "Viele Pressemitteilungen beleidigen meine Intelligenz als Redakteur", hielt er den Zuhörern vor, die meist Pressesprecher oder PR-Fachleute waren.
Stephan Naundorf, der als Pressesprecher bei verschiedenen Unternehmen tätig war, sprach dagegen von dem "großen Druck des Managements auf die PR". Viele Start-ups hätten ein Wahrnehmungsproblem. In diesem Zusammenhang berichtete Christoph Dernbach, Redaktionsleiter von dpa-info.com, über die Probleme des Alltags, die in unmoralischen Angeboten wie Aufnahme in so genannte Friends-&-Family-Programme gipfeln.
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