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Hindernisse auf dem Weg zum virtuellen Rathaus

Nur zwölf Prozent der befragten Städte verfügen nach eigenen Angaben über eine ausformulierte E-Government-Strategie. 67 Prozent haben kein Finanzierungskonzept und lediglich elf Prozent haben bis heute eine eigene Personalplanung für ihre Internet-Aktivitäten ausgearbeitet. Höchste Priorität in den nächsten zwei Jahren räumen die Städte vor allem der inhaltlichen Optimierung ihrer Webseiten (90 Prozent) und dem Download von Formularen ein (86 Prozent).

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"Politiker und Verwaltungsbeamte laufen Gefahr, sich von der gegenwärtigen Internet-Euphorie anstecken zu lassen und nur auf kurzfristige Erfolge zu setzen. Ohne strategische Planung und ein effektives Risikomanagement drohen die bislang getätigten Investitionen in technische Infrastruktur und personelle Ressourcen jedoch zu verpuffen, bevor mögliche Rationalisierungseffekte eintreten können", so Thomas Paulsen.

Als größten Hinderungsgrund beim weiteren Ausbau ihres elektronischen Dienstleistungsangebotes nennen die Städte neben der schleppenden Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen (68 Prozent) und dem Mangel an qualifiziertem Personal (66 Prozent) vor allem die knappen Kassen der öffentlichen Hand (77 Prozent). Finanzielle Engpässe, so Thomas Paulsen, lassen sich jedoch durch gezielte Maßnahmen beseitigen. So könnten Restrukturierungen im Back-Office der Verwaltungen und eine konsequente Zusammenarbeit von Verwaltung und Wirtschaft erhebliche Einsparungen bringen.

Noch schrecken die meisten Städte jedoch offenbar vor einer Kooperation mit privaten Investoren zurück, wie sie sich zum Beispiel im gemeinsamen Betrieb (Joint Venture) eines Rechenzentrums anbieten würde. Auch der Gedanke, über E-Government-Dienstleistungen neue Einnahmen zu generieren, ist den meisten deutschen Städten fremd. Ein Beispiel hierfür wären Werbebanner auf den städtischen Internet-Seiten. Nur 32 Prozent der Kommunen haben bereits Konzepte zur Integration von E-Government-Lösungen in elektronische Marktplätze entwickelt.

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