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Studie: Autokauf online wird salonfähig

Besucher von Auto-Sites können sich den Neuwagenkauf online vorstellen

Das Internet entwickelt sich zu einer interessanten Alternative für Autokäufer, zwei von drei Besuchern auf Auto-Websites können sich den Neuwagenkauf per Mausklick vorstellen, das zumindest zeigt die neue Studie "Automarkt Internet 00/01" von Symposion Publishing und Autohaus Verlag.

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Hier zu Lande wechseln jährlich rund sieben Millionen Gebrauchtwagen und 3,7 Millionen Neuwagen ihre Besitzer. Jeder fünfte Deutsche informiert sich mittlerweile vor dem Autokauf im Internet. Dabei rückt der Online-Kauf eines Neuwagens per Bestellbutton nunmehr in greifbare Nähe: 67,6 Prozent der Besucher von Auto-Sites, die in den nächsten 24 Monaten einen Neuwagen erwerben wollen, halten es für denkbar, den Wagen per Internet zu ordern.

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Allerdings machen bislang die deutschen Hersteller den Kunden einen Strich durch die Rechnung. Bisher konnte sich keiner der Anbieter in Deutschland zu einem den traditionellen Handel möglicherweise beeinträchtigenden Direktvertrieb entschließen. Lediglich MMC Smart bietet mit einem Web-Car eine Ausnahme. Der Hersteller Opel experimentiert mit dem Online-Verkauf - allerdings nur für eine geschlossene Zielgruppe.

Der Online-Kauf von Neuwagen, das zeigt die Symposion-Studie Automarkt Internet (http://www.symposion.de/studien/auto2000.htm), bei der 12.352 Besucher von führenden Auto-Sites im World Wide Web interviewt wurden, wird jedoch auch kritisch beurteilt: Immerhin jedem zweiten Befragten erscheint eine Online-Order eigentlich zu unpersönlich.

Besondere Anreize könnten dieses Defizit jedoch aufweichen. So können 88,4 Prozent der Neuwagenkäufer sich den Online-Kauf dann vorstellen, wenn damit finanzielle Vergünstigungen verbunden wären.

Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung sind Auto-Site-Nutzer stärker motorisiert und legen auch mehr Kilometer mit dem Pkw zurück. Die meisten von ihnen befinden sich in einer intensiven Recherchephase und stehen überwiegend kurz vor dem Kaufentscheid. Fast jeder zweite Befragte der Symposion-Studie "Automarkt Internet" besucht die Auto-Site mit dem Ziel, einen privaten PKW zu kaufen. Und etwa jeder Zehnte äußert den Wunsch, einen Geschäftswagen zu erstehen. Nur jeder fünfte Besucher kommt "einfach so, aus Neugier" auf die Web-Site.

Die Studie Automarkt Internet 00/01 greift auf eine Befragung von 12.352 Besuchern von Autosites zurück. Die Nutzer wurden auf 26 Homepages interviewt, darunter ADAC, Autoexpert, Alfa Romeo, Audi, Autoscout 24, Autobild, Autoeuro, BMW-Bank, Daewoo, Daimler-Chrysler, Eurocarmarket, Eurotax Schwacke, Express, Fiat, Kölner Stadtanzeiger, Kölnische Rundschau, Lancia, Netcar, Nissan, Peugeot, Seat, Škoda, Suzuki, Süddeutsche Zeitung, VW und Webauto.

Die Erhebung wurde durch Infratest, München, durchgeführt. Sie untersucht die Auswirkungen des Internets auf den Autovertrieb in Deutschland und wurde unter der Mitwirkung von Experten aus Automobilbranche und E-Commerce erstellt.

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