• IT-Karriere:
  • Services:

Regierung will Urheberrechte für moderne Medien stärken

Abgaben für CD-Brenner, Festplatten und MP3-Player

Die Bundesregierung will Musiker, Autoren und Verlage stärker gegen den Missbrauch ihrer Urheberrechte in modernen Medien schützen, berichtet der Spiegel.

Artikel veröffentlicht am ,

Im bislang unveröffentlichten Vergütungsbericht, über den am kommenden Mittwoch das Kabinett berät, kündigt die Regierung dazu Abgaben auf Datenträger und Speichermedien an, ähnlich wie schon bisher für herkömmliche Bild- und Tonträger wie beispielsweise Kassetten.

Stellenmarkt
  1. Bolta Werke GmbH, Leinburg/Diepersdorf
  2. Syna GmbH, Frankfurt am Main

Die Einnahmen daraus sollen den Urhebern von Musikstücken, Texten, Bildern oder Multimedia-Werken zugute kommen.

Seit langem kämpfen die Urheber angesichts von MP3 und CD-Brenner für entsprechende Abgaben. Nach den Regierungsplänen könnten Produkte wie DVD-Rekorder, CD-Brenner, MP3-Player und Computerfestplatten teurer werden. Außerdem will die Regierung, so berichtet der Spiegel, die schon bestehenden Urheber-Abgaben, die seit 1985 unverändert gelten und etwa für herkömmliche Vervielfältigungsgeräte wie Kopierer oder Videorekorder erhoben werden, angemessen erhöhen.

Künftig sollen zudem nicht nur Privatleute, sondern auch Behörden und Unternehmen Urheber-Abgaben zahlen, wenn auch zu "ermäßigten Vergütungssätzen".

Schon im März 1998 forderte die Arbeitsgemeinschaft Urheberrecht der Deutschen Journalisten Union (DJU) VG-Wort- bzw. VG-Bild-Wort-Abgaben - analog zur Fotokopiergeräte- und Leerkassettenabgabe - auf Datenträger (Leerdisketten, CD-Rohlinge, DAT-Kassetten, Festplatten), sowie Geräteabgaben auf PCs, ISDN-Karten und Modems, sowie Betreiberabgaben für Internet-Provider und Online-Dienste.

Im September 1998 hat der Deutsche Kulturrat ein umfassendes Urheberrecht im Rahmen seines Berichts "Kunst und Kultur in der Informationsgesellschaft" gefordert. Im März 1999 hatte sich Bundesjustizministerin Hertha Däubler-Gmelin dafür ausgesprochen, die internationalen WIPO-Verträge zum Copyright von 1996 über Darbietungen und Tonträger zügig in deutsches Recht umzuwandeln.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

Folgen Sie uns
       


Samsung QLED 8K Q800T - Test

Samsungs preisgünstiger 8K-Fernseher hat eine tolle Auflösung, schneidet aber insgesamt nicht so gut ab.

Samsung QLED 8K Q800T - Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /