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Frustration bei staatlicher Unterstützung von E-Commerce

Studie: Unternehmen fühlen sich im Stich gelassen. Gemäß einer im Auftrag der Firma Nextra durchgeführten Studie vermissen die mittelständischen Betriebe insbesondere die Unterstützung der regionalen Regierungen, um E-Commerce vollständig ausnutzen zu können. Die Umfrage wurde im Mai 2000 länderübergreifend mit 825 Interviews mittelständischer Unternehmen durchgeführt.
/ Andreas Donath
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Nur 25 Prozent der kleinen oder mittelständischen Betriebe glauben sich von den Regierungen ausreichend unterstützt, um E-Commerce-Möglichkeiten angemessen ausschöpfen zu können. Gleichzeitig sind etwa 60 Prozent der betroffenen Unternehmen vom freien Wettbewerb auf dem globalen Internet-Markt überzeugt.

Obwohl nur 23 Prozent der deutschen Unternehmen der Meinung sind, führend im europäischen Markt zu sein, sind ihre europäischen Mitbewerber doch positiver eingestellt. Sie glauben, dass, abgesehen von England, Deutschland führend in der E-Commerce-Akzeptanz sei.

Bis zum Jahr 2005 wird der mobile, informative und inhaltliche Zugriff stark anwachsen, so die europäischen Unternehmen. Faktisch glauben 31 Prozent der Befragten an eine überwiegende mobile Internet-Service-Nutzung für die nächsten fünf Jahre. Dagegen sind 36 Prozent der Firmen von einer überwiegenden Nutzung durch text messaging, voicemail und E-Mail überzeugt.

Auf die Frage, welche Art von Produkten oder Dienstleistungen am häufigsten durch M-Commerce in Anspruch genommen wird, antworten 36 Prozent der Deutschen mit Finanzdienstleistungen, 25 Prozent mit B2B-Lösungen, 20 Prozent mit Freizeitbelangen und 4 Prozent mit Lebensmitteleinkauf.

Die mit dem Internet angebotenen Möglichkeiten werden in Europa klar akzeptiert. Anbieterseitig sollte jedoch die Art der Dienste und Leistungen in ihrem lokalen Marktgefüge genau überdacht werden. Die Bedarfsweckung für M-Commerce-Lösungen hängt von verschiedenen Faktoren wie u.a. Rundfunk- , TV- und Pressewerbung sowie diversen kulturellen, geographischen und sozial-wirtschaftlichen Faktoren ab.

Ein Fazit der Nextra-Studie ist die Tatsache, dass wir dank der neuen Technologien zwar in einem globalen Dorf leben, innerhalb dieses Dorfes aber auch spezifische Eigenheiten existieren, die erst einmal verstanden werden müssen.


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