Fälschungssichere Signatur für Kreditkarten erfunden

Neues Sicherungssystem eignet sich auch für Geldscheine

Physiker des Forschungszentrums Jülich haben ein neues Echtheitsmerkmal erfunden, das angeblich EC- und Kreditkarten in Zukunft vor Fälschung schützen kann. Das System basiert auf einer Kombination dünner Metallschichten, in die im Zuge der Herstellung ein digitaler Code eingebracht wird, der nachträglich nicht mehr verändert werden kann. Auch für herkömmliche Geldscheine soll das System geeignet sein.

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Mehr Fälschungssicherheit
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Bisherige Magnetstreifensysteme leiden unter dem Manko, dass die Informationen, die darauf enthalten sind, mit den erforderlichen Mitteln relativ leicht abgegriffen und verändert werden können. Das Verfahren, dass nun in Jülich entwickelt wurde, bringt die Information schon während des Herstellungsverfahrens in die Magnetschichten ein, indem in eine der mittleren Schichten räumlich unterscheidbare Bereiche mit unterschiedlicher Magnetisierungsrichtung erzeugt werden. Je nachdem, ob der magnetisierte Bereich "auf" oder "ab" orientiert ist, enthält er dann die digitale Information "1" oder "0".

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Sollte nun jemand versuchen, die Magnetstreifen abzulösen, wird das magnetische Muster auf Grund des dünnen Materials beschädigt und damit unbrauchbar. Im Gegensatz zu jetzigen Geldkarten sei das System außerdem auch unempfindlich gegen äußere Magnetfelder. Da es mit herkömmlicher Magnetlesetechnik entziffert und auf Echtheit geprüft werden kann, soll einem breiten Einsatz der Technologie nichts im Wege stehen.

Nachdem die Entwicklung der Technik fertig gestellt ist, wird im Forschungszentrum Jülich nun nach kostengünstigen Herstellungsprozessen gesucht, um die Einführung am Markt zu ermöglichen.

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