Schweizer Spielemesse game 2000 wurde abgesagt

Zu geringe Ausstellerbeteiligung auf Grund zögerlicher Spielebranche

Die für November geplante erste schweizerische Spielemesse "game 2000" wurde vor wenigen Tagen auf Grund zu geringer Ausstellerbeteiligung abgesagt. Als Grund für die Absage nennt der Veranstalter die zu geringe Hersteller-Beteiligung, obwohl die Branche eigentlich ein großes Interesse an der Messe gezeigt hätte.

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Leider abgesagt
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Die Mehrheit der Firmen, welche an der game 2000 teilnehmen wollten, sollen deren Potenzial als überdurchschnittlich eingeschätzt haben. Vor allem der für das Weihnachtsgeschäft günstige Termin vom 3. bis zum 5. November sei beim Handel auf viel Zustimmung gestoßen, erklärte Patrik Gubser von der Züricher Game Show GmbH gegenüber GNN.de.

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So konnte Sony Computer Entertainment Switzerland als Hauptsponsor der Veranstaltung gewonnen werden und auch Microsoft hatte bereits Unterstützung zugesagt. Zum Stichtag vom 2. Juni 2000 hatten sich jedoch zuwenig Aussteller definitiv zur Messe angemeldet und da man keine Möglichkeit sah, "eine erfolgreiche Veranstaltung zu garantieren, welche der Vielfalt der Szene und des Marktes gerecht werden könnte", sah sich die Game Show GmbH gezwungen, die Veranstaltung abzusagen.

Liest man sich das Messeprogramm durch, so scheint die zögerliche Beteiligung der Spielehersteller etwas verwunderlich - den wiederholt von der Spielebranche nach dem CeBIT-Home-Flop geforderten Show- und Eventcharakter hätte die game 2000 erfüllen können. Schließlich verstand sie sich auch als "Publikums- und Fachmesse mit Erlebnis- und Spiellandschaft für Groß und Klein".

Patrik Gubser räumte ein, dass zumindest die direkte Konkurrenz von Sony wegen dessen besonderer Beteiligung am Messegeschehen mit der game 2000 in Bezug auf eine Teilnahme gezögert hat. Gravierender dürfte jedoch der offenbar geringe Austausch zwischen Messeleitung und Ausstellern gewesen sein.

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Während bei der ebenfalls abgesagten CeBIT Home 2000 in Deutschland hauptsächlich das Konzept, das die Spielebranche unter "ferner liefen" zum unwichtigen Nebendarsteller degradierte, sowie der ungünstige Termin unmittelbar vor der Spielefachmesse ECTS in London kritisiert wurden, scheint die zögerliche Ausstellerteilnahme bei der eher positiv eingeschätzten game 2000 hauptsächlich an mangelnder Kommunikation zwischen potenziellen Ausstellern und dem Veranstalter gelegen zu haben. Ganz offensichtlich muss die Spielebranche mehr umworben werden, vor allem auch um ihr die Unsicherheit zu nehmen.

Ob die Game Show GmbH einen zweiten Anlauf starten wird, um die game zu etablieren, steht noch nicht fest. Allerdings will man mit den verschiedenen Branchengruppen und der Presse in Kontakt bleiben, um Bedarf und Interesse bei einer eventuellen Wiederaufnahme des Projektes abzuschätzen. Nun sei jedoch erst einmal eine Auszeit geplant, sagte Gubser.

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