WDR verschreibt sich dem Internet
Pleitgen: "Wdr.de ist das journalistische Informationsportal für Nordrhein-Westfalen. Nicht die Quantität der Verlinkungen, sondern ihre Qualität und Bewertung zählt." Als ersten Schritt kündigte der Intendant einen Relaunch der WDR-Homepage an.
Die bisherigen programmbegleitenden Angebote sollen weiterhin das Fundament im Internet bilden, sie sollen durch das zentrale Portal wdr.de in Zukunft aber besser als bisher erschlossen werden. Für das erweiterte Engagement im Internet soll eine eigene, journalistisch geführte Online-Einheit beim Intendanten angesiedelt werden.
Darüber hinaus sollen die WDR-Aktivitäten im Online-Bereich mit der ARD synchronisiert werden. Es gehe darum, ard.de zu einer wettbewerbsfähigen Dachmarke zu entwickeln, zu dem Portal im Informationsbereich.
Pleitgen hatte zuvor auf die Schlüssel-Rolle hingewiesen, die dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk in der digitalen Welt zukomme. Die Schere zwischen denen, die "drin sind" und denen, die draußen blieben, öffne sich immer weiter. Es dürfe aber nicht dauerhaft zu einer medialen Zweiklassengesellschaft kommen.
- Anzeige Hier geht es zu den aktuellen Blitzangeboten bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



