Viag Interkom startet GPRS-Testbetrieb in München
T-Mobil ist schon etwas weiter: Zum GPRS-Start versorgt T-D1 rund 70 Prozent der Fläche Deutschlands mit der neuen Technik, noch im Spätsommer soll GPRS bei T-D1 bundesweit zur Verfügung stehen.
Viag Interkom weist allerdings darauf hin, dass die praktische Nutzung von GPRS für einen breiten Markt von der Verfügbarkeit entsprechender Endgeräte abhängt. Hans-Burghardt Ziermann, der Geschäftsführer von Viag Interkom, erwartet größere Stückzahlen erst für 2001.
GPRS soll die Leistungsfähigkeit des E2-Mobilfunknetzes deutlich steigern. Die Übertragungstechnik GPRS bietet deutlich höhere Übertragungsraten im Mobilfunk und macht unter anderem neue Abrechnungsmodelle bis hin zum Pauschaltarif möglich.
Der nächste Quantensprung bei mobilen Internetanwendungen soll mit der Einführung von UMTS kommen: "Damit öffnen wir endgültig die Tür zur mobilen Multimediawelt", so Ziermann. Die Versteigerung der UMTS-Freuquenzen in Deutschland startet am 31. Juli.
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