ProSieben und SAT.1 werden zusammengeführt

KirchMedia Hauptaktionär der neuen TV-Holding ProSiebenSAT.1 Media AG

Die Unternehmen ProSieben Media AG und SAT.1 werden mit den Fernsehsendern ProSieben, Kabel 1, N24 und SAT.1 zusammengeführt. Darauf haben sich der Vorstand der ProSieben Media AG und die Geschäftsführung von SAT.1 geeinigt. Den entsprechenden Vertrag wollen sie in Kürze unterzeichnen. Die Unternehmen KirchMedia (59 Prozent an SAT.1; 58,4 Prozent der Stammaktien an ProSieben), Axel Springer Verlag (41 Prozent an SAT.1) und Rewe (41,6 Prozent der Stammaktien an ProSieben) haben sich für diese Neuordnung entschieden.

Artikel veröffentlicht am ,

Vereinbart wurde, noch in diesem Jahr eine leistungsstarke Senderfamilie zu gründen. Alle Gesellschafter sind sich einig, dass durch eine Allianz der Sender ein nachhaltig wertorientiertes Wachstum erzielt und die Wettbewerbsposition optimiert werden kann. Die Verschmelzung der Unternehmen stehe noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aufsichtsgremien von ProSieben und SAT.1 und bedarf der Anzeige bei den zuständigen Medienbehörden. Sie wird der Hauptversammlung der ProSieben Media AG und der Gesellschafterversammlung von SAT.1 voraussichtlich am 22. August zur Beschlussfassung vorliegen.

Stellenmarkt
  1. IT-Mitarbeiter Application MES (m/w/d)
    Craemer GmbH, Herzebrock-Clarholz
  2. IT-Systembetreuer (m/w/d)
    Keller Lufttechnik GmbH & Co.KG, Kirchheim
Detailsuche

An der Spitze der Senderfamilie wird eine börsennotierte Fernsehholding stehen, die ProSiebenSAT.1 Media AG. An der ProSiebenSAT.1 Media AG werden die bisherigen Aktionäre der ProSieben Media AG 72 Prozent und die bisherigen Gesellschafter von SAT.1 28 Prozent halten. Hauptaktionär der ProSiebenSAT.1 Media AG ist die Kirch-Media GmbH & Co. KGaA, der 88,52 Prozent der Stammaktien und 16,52 Prozent der Vorzugsaktien gehören werden; sie wird damit 52,52 Prozent des Grundkapitals halten. Die Axel Springer Verlag AG erhält 11,48 Prozent der Stamm- und der Vorzugsaktien; der Anteil am Grundkapital wird 11,48 Prozent betragen. Das Vorzugskapital werde sich zu 72 Prozent im Streubesitz befinden. Dies entspricht 36 Prozent des Grundkapitals.

Den Vorstand werden Urs Rohner als Vorsitzender (Multimedia, Nachrichten, Vermarktung), Dr. Ludwig Bauer (Fernsehen), Jürgen Doetz (Medienpolitik) und Lothar Lanz (Finanzen, Dienstleistungen, Merchandising) bilden. Fred Kogel, bisheriger SAT.1-Chef, soll als Geschäftsführer von SAT.1 und Media 1 zunächst den Prozess der Verschmelzung begleiten und wechselt dann in den Aufsichtsrat der ProSiebenSAT.1 Media AG. Darüber hinaus wolle er sich neuen Aufgaben widmen. Eine weitere Zusammenarbeit mit der KirchMedia sei von beiden Seiten gewünscht.

Der Axel Springer Verlag wird rund 11,5 Prozent an der Senderfamilie halten - allerdings besitzt KirchMedia eine Option für die Übernahme der Anteile. KirchMedia ist neben ProSieben und SAT.1 an DSF, an der Telecinco-Gruppe in Spanien und dem italienischen Fernsehunternehmen Mediaset beteiligt.

Golem Akademie
  1. PowerShell Praxisworkshop: virtueller Vier-Tage-Workshop
    21.–24. Februar 2022, virtuell
  2. Linux-Shellprogrammierung: virtueller Vier-Tage-Workshop
    8.–11. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Durch die Verschmelzung von SAT.1 und ProSieben entstehe das größte deutsche Fernsehunternehmen mit einem Umsatz von rund zwei Milliarden Euro und einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von rund 200 Millionen Euro, so die Beteiligten. Die Integration der beiden Unternehmen soll bis Jahresende abgeschlossen sein. Der Unternehmenssitz der ProSiebenSAT.1 Media AG ist Unterföhring bei München. Die Sender SAT.1, ProSieben und Kabel 1 bleiben an ihren Standorten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Corona-Warn-App
Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro

Die Bundesregierung hat für die Corona-Warn-App bisher mehr als 130 Millionen Euro ausgegeben. Derzeit gibt es besonders viele rote Warnungen.

Corona-Warn-App: Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro
Artikel
  1. Activision Blizzard: Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?
    Activision Blizzard
    Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?

    Playstation als Verlierer und Exklusivspiele für den Xbox Game Pass: Golem.de über die bislang größte Übernahme durch Microsoft.
    Eine Analyse von Peter Steinlechner

  2. Dice: Update-Roadmap für Battlefield 2042 vorgestellt
    Dice
    Update-Roadmap für Battlefield 2042 vorgestellt

    Ob das reicht? Das Entwicklerstudio Dice hat seine Pläne für Battlefield 2042 vorgestellt. Der Shooter hat extrem niedrige Spielerzahlen.

  3. Glasfaser in Freiburg: Telekom kommt wegen wirrer Auflagen nicht weiter
    Glasfaser in Freiburg
    Telekom kommt wegen wirrer Auflagen nicht weiter

    Um Bauwurzeln zu schonen, sollte die Telekom in Freiburg Glasfaser im Zickzack ausbauen. Das dortige Tiefbauamt lehnte den Plan des Gartenbauamtes aber ab.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED 55" 120Hz 999€ • MindStar (u.a. NZXT WaKü 129€, GTX 1660 499€) • Seagate Firecuda 530 1TB inkl. Kühlkörper + 20€ PSN-Guthaben 189,90€ • HP Omen Gaming-Stuhl 319€ • Sony Pulse 3D Wireless PS5 Headset 79,99€ • Huawei MateBook 16,1" 16GB 512GB SSD 709€ [Werbung]
    •  /