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Gescheitert: Computec Media stoppt US-Geschäft

Unternehmen will sich auf ertragreiche Aktivitäten in Europa konzentrieren

Die Computec Media AG hat sich entschlossen, ihre verlustreichen US-Publikationen zu stoppen. Computec Media war im vergangenen Jahr in den USA gestartet und hatte seitdem hohe Verluste zu verbuchen, die nachhaltig den Unternehmenswert und Aktienkurs negativ beeinflussten.

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Seit dem Start der US-Publikationen im November 1999 konnten sich die Anzeigenerlöse, die für das US-Geschäft die wichtigste Erlösquelle darstellen, nicht wie geplant entwickeln. Dies sei insbesondere auf die stark reduzierten Werbebudgets der US-Softwarehersteller zurückzuführen. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem die Anzeigenvolumina in US-Publikationen erheblich - teilweise um 100 Prozent und mehr - über dem europäischen Niveau lagen, sanken diese im laufenden Jahr, so Computec Media, deutlich ab.

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Computec Media hat sich nun gegen eine Weiterführung der Magazine in den USA entschieden, da die Abweichung zu den angestrebten Umsatzzahlen erheblich war und ein positiver Trend ausblieb. Die erforderlichen zusätzlichen Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe (US-Dollar) hätten darüber hinaus zu einem nicht vertretbaren Risiko-Chance-Verhältnis geführt. Schließlich wäre ohne einen zusätzlich eingesetzten Marketing-Etat eine stabile Auflagenentwicklung und damit die Aussicht auf ausreichende Anzeigenerlöse unwahrscheinlich gewesen.

Im Zuge der nun anstehenden Maßnahmen soll die US-Tochtergesellschaft die Publikationen einstellen, ihre Mitarbeiterzahl deutlich reduzieren und zukünftig ausschließlich redaktionelle Inhalte für die europäischen Gesellschaften produzieren. Die Restrukturierungen sollen innerhalb der kommenden drei Monate abgeschlossen sein. Mit dem Abschluss des 3. Quartals 1999/2000 will die Computec Media AG das US-Geschäft bereinigen. In diesem sollen sich auch letztmalig Verluste aus dem operativen Geschäft, dem Wertberichtigungsbedarf und den Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen widerspiegeln.

Der Wertberichtigungsbedarf und die Restrukturierungskosten werden kumuliert im 3. Quartal 1999/2000 zu einem prognostizierten Gesamtergebnis im Konzern von voraussichtlich -33 Millionen DM führen. Darin ist ein außerordentliches Ergebnis in Höhe von 18 Millionen DM enthalten, das sich aus dem Ertrag der Veräußerung der Online-Spiele-Aktivitäten an Gameplay Plc. von rund 23 Millionen DM und dem US-Restrukturierungsaufwand von etwa 5 Millionen DM zusammensetzt.



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