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ePost - die Deutsche Post macht in E-Mail

Kostenlose Accounts für jeden. Die Deutsche Post hat unter dem Namen ePost einen kostenlosen E-Mail-Service gestartet, der in direktem Wettbewerb zu Diensten wie GMX oder Freemail von Web.de steht. Wer sich anmeldet, bekommt eine E-Mailadresse mit der Endung @ePost.de. Bei Namensgleichheiten wird vor dem @ eine Ziffer eingefügt.
/ Andreas Donath
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Prinzipiell verspricht ePost dem User das, was auch alle anderen E-Maildienste anbieten: Ein durch Webinterface und POP3-Protokoll erreichbares Postfach. Maximal 9 MB E-Mail können zwischengelagert werden. Auch SMS kann über das ePost-Angebot verschickt werden. Die Obergrenze liegt bei 50 Stück im Monat.

Doch ePost wäre nicht von der gelben Post, wenn man nicht auch Briefe herkömmlicher Bauart damit verschicken könnte: Mit dem Menüpunkt "Brief schreiben" kann man Text erfassen, formatieren und an ePost Online einliefern. Das Dokument wird dann ausgedruckt, in einen Umschlag gesteckt und durch den Briefträger zugestellt. Natürlich kostet das Geld – das Inkasso wird mit CyberCash oder Net900 bezahlt.

Bald sollen auch Einschreiben per ePOST verschickt werden können.

Derzeit hat der Dienst allerdings mit erheblichen Performance-Schwierigkeiten zu kämpfen. Ein Schelm, wer hier an Snail-Mail-Geschwindigkeiten denkt.


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