Strato gehackt - Website lahm gelegt (Update)

"Frauen und Admins zuerst"

Durch einen "Bösen Cracker" wurde am Wochenende die Homepage von Strato lahm gelegt. Statt der Selbstdarstellung des größten Deutschen Domain-Hosters erwartet den Surfer die aufrüttelnde Erkenntnis: "Oh mein Gott, wir wurden gehackt, Frauen und Admins zuerst."

Artikel veröffentlicht am ,

In einem abgebildeten Lageplan des Rechenzentrums verewigten sich die Cracker neben der "Backdoor" mit "Böser Cracker". Die Cracker versichern aber: "Es wurden keine Kundendaten ausgespäht, gelöscht oder verändert. Ehrlich nicht."

Stellenmarkt
  1. IT-Administrator (m/w/d) für Kommunikations- und Kollaborationslösungen
    Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Verl
  2. IT-Mitarbeiter Application MES (m/w/d)
    Craemer GmbH, Herzebrock-Clarholz
Detailsuche

'Böser Cracker' foppt Strato
'Böser Cracker' foppt Strato

Mittlerweile hat Strato die Seite vom Netz genommen. Jetzt heißt es unter www.strato.de: "Diese Seite kann im Moment leider nicht angezeigt werden. Es wird daran gearbeitet, den Service schnellstmöglich wieder verfügbar zu machen. Vielen Dank für Ihr Verständnis."

Laut einer Stellungnahme von Strato erfolgte der Angriff am 26. Juni gegen 01.30 Uhr. Dabei wurde die eigentliche Strato-Homepage gegen eine Fremdseite ausgetauscht. Die bei der Strato AG gehosteten Internetpräsenzen der Kunden sowie die Mailserver waren nicht von dem Angriff betroffen.

Die Strato-Homepage soll im Laufe des Tages wieder verfügbar sein.

Golem Akademie
  1. CEH Certified Ethical Hacker v11: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    21.–25. Februar 2022, Virtuell
  2. ITIL 4® Foundation: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    24.–25. Januar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Helmut C. Henkel, CEO der Strato AG, erklärte dazu: "Zurzeit läuft die Beweissicherung für die folgenden Ermittlungen. Wir haben die Eventualität solcher Angriffe immer sehr ernst genommen und Konsistenzcheckmechanismen aufgesetzt, die jetzt planmäßig greifen."

Bisher scheint Strato nur herausgefunden zu haben, dass es sich um einen zielgerichteten Angriff gehandelt hat - welch Wunder.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Corona-Warn-App
Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro

Die Bundesregierung hat für die Corona-Warn-App bisher mehr als 130 Millionen Euro ausgegeben. Derzeit gibt es besonders viele rote Warnungen.

Corona-Warn-App: Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro
Artikel
  1. Activision Blizzard: Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?
    Activision Blizzard
    Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?

    Playstation als Verlierer und Exklusivspiele für den Xbox Game Pass: Golem.de über die bislang größte Übernahme durch Microsoft.
    Eine Analyse von Peter Steinlechner

  2. Dice: Update-Roadmap für Battlefield 2042 vorgestellt
    Dice
    Update-Roadmap für Battlefield 2042 vorgestellt

    Ob das reicht? Das Entwicklerstudio Dice hat seine Pläne für Battlefield 2042 vorgestellt. Der Shooter hat extrem niedrige Spielerzahlen.

  3. Glasfaser in Freiburg: Telekom kommt wegen wirrer Auflagen nicht weiter
    Glasfaser in Freiburg
    Telekom kommt wegen wirrer Auflagen nicht weiter

    Um Bauwurzeln zu schonen, sollte die Telekom in Freiburg Glasfaser im Zickzack ausbauen. Das dortige Tiefbauamt lehnte den Plan des Gartenbauamtes aber ab.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED 55" 120Hz 999€ • MindStar (u.a. NZXT WaKü 129€, GTX 1660 499€) • Seagate Firecuda 530 1TB inkl. Kühlkörper + 20€ PSN-Guthaben 189,90€ • HP Omen Gaming-Stuhl 319€ • Sony Pulse 3D Wireless PS5 Headset 79,99€ • Huawei MateBook 16,1" 16GB 512GB SSD 709€ [Werbung]
    •  /