Smart-Computing in der Küche gefragter als im Büro?
Befragt wurden im April 2000 in den drei Ländern jeweils rund 1.000 private Verbraucher und Büro-Angestellte.
Ebenso ergab die Untersuchung bei den Befragten eine ausgeprägte Vorliebe für Geräte, die im Hinblick auf höhere Umweltfreundlichkeit entwickelt werden. Dies gilt insbesondere für Deutschland. Von den Zukunftsprodukten, die von den Konsumenten ausgewählt wurden, gehören die drei am häufigsten genannten zum Wirkungskreis Küche:
- Den intelligenten Küchenherd, der je nach zu kochender Speise automatisch unterschiedliche Garverfahren steuert, wünschen sich von allen in Deutschland, Großbritannien und Italien Befragten 48 Prozent, von den deutschen Teilnehmern der Studie 69 Prozent.
- Die mit nur einem Knopf bedienbare Waschmaschine, die die Empfindlichkeit der Wäsche und ihren Verschmutzungsgrad erkennt und sie entsprechend behandelt (insgesamt 48 Prozent, in Deutschland 60 Prozent).
- Der Rauchmelder in der Küche, der bei Brandgefahr die abwesenden Bewohner via Handy beziehungsweise einem entsprechenden Service informiert (insgesamt 49 Prozent, in Deutschland 58 Prozent).
Büro-Lösungen bilden eindeutig die Schlusslichter der Nennungen. Dazu zählen:
- Der Home-PC mit Zugriff auf das Büro (insgesamt 21 Prozent wünschen sich eine solche Lösung, in Deutschland 24 Prozent)
- Das Büro-Telefon, mit dem sich der Aufenthaltsort des Mitarbeiters ermitteln lässt (insgesamt 12 Prozent, in Deutschland 8 Prozent).
- Das weiterentwickelte Fax-Gerät mit verbesserten Speicherfunktionen (insgesamt 14 Prozent, in Deutschland 20 Prozent).
In allen drei Ländern schätzen die Verbraucher die Technologie in der Küche höher ein als im Office-Umfeld. Unter den in Büros arbeitenden Befragten ist die stärkere Betonung des häuslichen Umfelds sogar ausgeprägter als beim Durchschnitt.
Die meisten Briten, Italiener und Deutschen sehen laut Studie eine verringerte Umweltbelastung als wichtigste Verbesserung in zukünftigen Produkten an. Mit 58 Prozent der Nennungen betonen die in Deutschland Befragten diesen Punkt besonders deutlich. Die Briten stellen Kosteneinsparungen mit 36 Prozent der Nennungen stärker in den Vordergrund als Deutsche (31 Prozent) und Italiener (28 Prozent). Sicherheitsaspekte sind dagegen für die Italiener (19 Prozent) wichtiger als für Deutsche (10 Prozent) und Briten (11 Prozent).
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