Rechtsstreit beendet: Hitachi und Rambus einigen sich

Nach Toshiba ist nun auch Hitachi Lizenznehmer von Rambus

Nachdem Rambus Inc. Anfang des Jahres gegen Hitachi Ltd., Hitachi Semiconductor America und ein deutsches Hitachi-Tochterunternehmen wegen angeblicher Patentrechtsverletzungen geklagt hat, haben sich die Unternehmen nun geeinigt und die Gerichtsverfahren beendet. Nach Toshiba zahlt nun auch Hitachi Lizenzgebühren für SDRAM-Speichertechnologie an Rambus.

Artikel veröffentlicht am ,

Hitachi sichert sich durch die Vereinbarung eine weltweite Lizenz für die Nutzung bestimmter Rambus-Patente für Single und Double Data Rate (DDR) SDRAMs und Controller, die eine Schnittstelle für diesen Speichertyp bieten. Die finanziellen Details der Lizenz-Vereinbarung wurden nicht veröffentlicht. Bekannt ist nur, dass Hitachi eine Entschädigung für bereits genutzte Patente zahlen wird und in den Folgequartalen Lizenzgebühren entrichten muss.

Stellenmarkt
  1. IT System Engineer (m/w/d) SAP Basis
    Hirschvogel Holding GmbH, Denklingen (Home-Office möglich)
  2. HR IT-Spezialist (m/w/d)
    RATIONAL Aktiengesellschaft, Landsberg am Lech
Detailsuche

Wie nach der Bekanntgabe der Lizenzvereinbarung mit Toshiba sorgte auch die mit Hitachi für einen deutlichen Kursanstieg der Rambus-Aktien. Rambus stellt selbst keine Speicherchips, sondern Speichertechnologien her. Darunter sind auch eine Vielzahl von SDRAM-Patenten, um die es in der Klage gegen Hitachi ging. Da diese auch von anderen Speicherchip-Hersteller genutzt werden, dürften noch weitere Lizenzvereinbarungen mit Rambus folgen.

Kommentar:
Es ist zu erwarten, dass sich die Lizenzgebühren in einer zumindest leichten Verteuerung von SDRAM- und insbesondere von DDR-SRAM-Speicherbausteinen niederschlagen werden. Rambus' bisher eher unattraktives da teureres RDRAM dürfte damit wieder mehr Anhänger finden, zumal das Unternehmen eifrig an dessen dringend nötiger technischer Verbesserung gearbeitet hat. Dabei scheint Rambus nun glänzend positioniert: Ob DDR-SDRAM oder RDRAM, Rambus bekommt seine Lizenzgebühren...

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Corona-Warn-App
Hohe Kosten, halbherzige Umsetzung

Die digitalen Tools zur Pandemiebekämpfung wie die Corona-Warn-App sind nicht billig. Gerade deshalb sollten sie sinnvoll und effektiv genutzt werden.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

Corona-Warn-App: Hohe Kosten, halbherzige Umsetzung
Artikel
  1. Probefahrt mit BMW-Roller CE 04: Beam me up, BMW
    Probefahrt mit BMW-Roller CE 04
    Beam me up, BMW

    Mit futuristischem Design und elektrischem Antrieb hat BMW ein völlig neues Fahrzeug für den urbanen Bereich entwickelt.
    Ein Bericht von Peter Ilg

  2. Pluton in Windows 11: Lenovo will Microsofts Sicherheitschip nicht aktivieren
    Pluton in Windows 11
    Lenovo will Microsofts Sicherheitschip nicht aktivieren

    Die neuen Windows-11-Laptops kommen mit dem Chip Pluton. Lenovo will diesen aber noch nicht selbst aktivieren.

  3. Kamera: Metalenz will Polarisationskameras miniaturisieren
    Kamera
    Metalenz will Polarisationskameras miniaturisieren

    Eine kleine Polarisationskamera könnte beispielsweise die Sicherheit von Gesichtsscans bei Smartphones verbessern oder Eis auf der Straße erkennen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3070 989€ • The A500 Mini Retro-Konsole mit 25 Amiga-Spielen vorbestellbar 189,90€ • RX 6800 16GB 1.129€ • Intel Core i9 3.7 459,50€ Ghz • WD Black 1TB inkl. Kühlkörper PS5-kompatibel 189,99€ • Switch: 3 für 2 Aktion • RX 6700 12GB 869€ • MindStar (u.a. 1TB SSD 69€) [Werbung]
    •  /