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Das neue Dortmund - "dortmund-project" geht in die Umsetzung

Projekt soll Strukturwandel in Dortmund beschleunigen. Im Januar wurde der Startschuss zum dortmund-project gegeben, das Dortmund als IT-Zentrum im Ruhrgebiet etablieren soll. Nun wurden die Ergebnisse der ersten Phase des Gemeinschaftsprojekts der Stadt, der Unternehmensberatung McKinsey, der Thyssen Krupp AG und weiteren Partnern bekannt gegeben und gleichzeitig die zweite Phase, also die Umsetzung, eingeläutet.
/ Christian Klaß
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Dortmund strebt laut dem Oberbürgermeister der Stadt eine Führungsposition in der Informations- und Wissensgesellschaft an und will in die Phalanx europäischer Spitzenstandorte der 'New Economy' aufrücken. "Das neue Dortmund wird das 'schnelle' Dortmund sein", so der Slogan des dortmund-projects.

Das Ziel des regionalwirtschaftlichen Großprojekts zur wirtschaftlichen Modernisierung einer großen Stadt und der Wirtschaftsregion Ruhrgebiet ist die Schaffung von etwa 70.000 neuen Arbeitsplätzen im E-Commerce, der Mikrostrukturtechnik, Informations-Technologie und Electronic Logistics über einen Zeitraum von 10 Jahren.

Utz Ingo Küpper, Geschäftsführer der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung Dortmund, zeigte sich hochmotiviert: "Unser Sprung in die New Economy geschieht mit dem dortmund-project noch zielgerichteter und noch schneller. Unser Kurs in Richtung Innovation und Wachstum hat sich in der Zusammenarbeit mit McKinsey voll bestätigt."

Das Gesamtpaket des ehrgeizigen dortmund-project(öffnet im neuen Fenster) besteht aus einem Bündel von aufeinander abgestimmten Einzelprojekten, die sich besonders auf die Entstehung von Neu- und Ausgründungen konzentrieren sowie auf die Anwerbung internationaler Unternehmen der 'New Economy'.

"Die Ziele, die sich Dortmund hier gesteckt hat, sind erreichbar, wenn alle Kräfte gebündelt werden und sich auf dieses Ziel konzentrieren", erklärt Dr. Peter Kraljic, der Direktor von McKinsey & Company.

Dem über zehn Jahre hinweg geplanten Finanzierungsvolumen von über 100 Millionen Mark sollen privatwirtschaftliche Investitionen in mehrfacher Höhe gegenüberstehen. Das dortmund-project wird in Form einer public-private-partnership geplant und umgesetzt. Die einzelnen Teil-Projekte sollen privatwirtschaftlich realisiert werden. In einer städtischen Projektgruppe werden zunächst 18 Mitarbeiter flexibel eingesetzt, um die zahlreichen Teilprojekte – wie Gründungswettbewerbe oder Ansiedlungsprojekte für neue Firmen – anzustoßen und zu begleiten.

Dr. Langemeyer, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, betont, dass das dortmund-project nur dann Erfolg haben wird, wenn es von vielen Akteuren in Politik und Verwaltung, in der Dortmunder Bevölkerung und in der Wirtschaft getragen wird: "Diese Gründerzeitstimmung muss in die Köpfe der Menschen gebracht werden, damit sie begeistert diesen Weg mitgehen. Denn dieser neue Weg hat mehr Chancen als Risiken."


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