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I-Gear 3.5 - Mitarbeiterbevormundung vs. Produktivität

Symantecsoftware erlaubt Internet-Regulierung in Firmen. Mancher Firmenchef ist gar nicht so glücklich darüber, dass seine Mitarbeiter Internetanschluss haben – denn statt diesen effektiv zu nutzen, vergeuden viele noch mehr Zeit mit sinnlosem Herumsurfen und das auch noch auf Seiten, denen kaum eine berufliche Bedeutung zugemessen werden kann. Dass dies neben hohen Kosten für den Internetzugang auch Produktivitätsverluste und mitunter haftungsrechtliche Konsequenzen bei Raubkopien haben kann, ist für viele Firmen Grund genug, den Internetzugang zu beschränken.
/ Andreas Donath
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Diese Marktlücke haben in den USA einige Firmen früh genutzt und langsam kommen auch im deutschsprachigen Raum Produkte auf den Markt, die eine Feinjustage des Internetzugangs hinsichtlich Zeiten, Orten und Dateitypen erlauben.

Mit Symantec I-Gear 3.5 können nun Systemverwalter mehr oder minder restriktive Policys einführen, um neben unternehmensweiten Lösungen auch einzelne Arbeitsgruppen wie etwa Marketing, Vertrieb und Buchhaltung bis hin zu individuellen Rechnern individuell einzurichten.

Wer eher der Kontroll- anstatt der Vertrauensfraktion angehört, kann serverbasiert über einen Proxy/Caching-Server steuern, was seine Mitarbeiter im Netz dürfen und was nicht. Dem System liegt ein listenbasiertes und kontextsensitives Regelwerk zu Grunde, so dass nicht nur URLs gesperrt werden können, sondern auch Seiten herausgefiltert werden können, die bestimmte Schlüsselwörter enthalten.

Mit I-Gear kann neben einer Zugriffsplanung nach Datum und Uhrzeit bzw. Ort auch eingesehen werden, wer im Unternehmen wann das Internet nutzt. Eine Hitliste gibt Auskunft über die zehn am häufigsten besuchten Webseiten.

I-Gear arbeitet mit bestehenden Proxy-Servern und Firewalls zusammen. I-Gear prüft auch FTP-Verbindungen auf unerwünschte Dateitypen.

Wer als Verantwortlicher auf Nummer Sicher gehen will, sollte vor dem Einsatz dieser Software die Mitarbeiter und soweit vorhanden natürlich auch den Betriebsrat informieren. Eine maschinelle Produktivtätsüberwachung stellt I-Gear allerdings nicht dar und damit ist es fraglich, ob man den Einsatz unterbinden kann.


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