I-Gear 3.5 - Mitarbeiterbevormundung vs. Produktivität
Mit Symantec I-Gear 3.5 können nun Systemverwalter mehr oder minder restriktive Policys einführen, um neben unternehmensweiten Lösungen auch einzelne Arbeitsgruppen wie etwa Marketing, Vertrieb und Buchhaltung bis hin zu individuellen Rechnern individuell einzurichten.
Wer eher der Kontroll- anstatt der Vertrauensfraktion angehört, kann serverbasiert über einen Proxy/Caching-Server steuern, was seine Mitarbeiter im Netz dürfen und was nicht. Dem System liegt ein listenbasiertes und kontextsensitives Regelwerk zu Grunde, so dass nicht nur URLs gesperrt werden können, sondern auch Seiten herausgefiltert werden können, die bestimmte Schlüsselwörter enthalten.
Mit I-Gear kann neben einer Zugriffsplanung nach Datum und Uhrzeit bzw. Ort auch eingesehen werden, wer im Unternehmen wann das Internet nutzt. Eine Hitliste gibt Auskunft über die zehn am häufigsten besuchten Webseiten.
I-Gear arbeitet mit bestehenden Proxy-Servern und Firewalls zusammen. I-Gear prüft auch FTP-Verbindungen auf unerwünschte Dateitypen.
Wer als Verantwortlicher auf Nummer Sicher gehen will, sollte vor dem Einsatz dieser Software die Mitarbeiter und soweit vorhanden natürlich auch den Betriebsrat informieren. Eine maschinelle Produktivtätsüberwachung stellt I-Gear allerdings nicht dar und damit ist es fraglich, ob man den Einsatz unterbinden kann.