• IT-Karriere:
  • Services:

T-D1 führt Hochgeschwindigkeits- Mobilfunktechnik GPRS ein

Mobile Datenübertragung im ISDN-Tempo

Als weltweit erster Netzbetreiber will T-Mobil noch in dieser Woche die neue Datenübertragungstechnik GPRS (General Packet Radio Service) einführen. Mit GPRS sind mobile Datenübertragungen auf ISDN-Niveau möglich. Zum GPRS-Start versorgt T-D1 rund 70 Prozent der Fläche Deutschlands mit der neuen Technik, noch im Spätsommer soll GPRS bei T-D1 bundesweit zur Verfügung stehen.

Artikel veröffentlicht am ,

"Mit der Inbetriebnahme des ersten GPRS-Netzes unterstreichen wir einmal mehr unsere Rolle als der Innovationsführer in Deutschland und Europa", sagte T-Mobil Technik-Chef Klaus Hummel am Dienstag in Bonn. Insgesamt habe T-Mobil 300 Millionen Mark in die Aufrüstung des Netzes investiert, damit verbunden waren Software- und teilweise auch Hardware-Updates an allen Basisstationen des deutschen T-D1-Netzes.

Stellenmarkt
  1. über grinnberg GmbH, Frankfurt am Main
  2. Allianz Deutschland AG, München, Unterföhring

Die gesamten Investitionen in den Ausbau des T-D1-Netzes bezifferte Hummel für die Jahre 1999 und 2000 auf zusammen drei Milliarden Mark. Umfasste das T-D1-Netz Ende 1998 noch rund 17.000 Zellen und 8.000 Standorte, sollen es Ende diesen Jahres bundesweit bereits 39.000 Funkzellen bzw. 16.000 Standorte sein.

Die Übertragungsrate ist zunächst zwar auf 40 Kbit/s limitiert, lässt aber den bisherigen Standard 9,6 Kbit/s weit hinter sich. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen dann sogar rund 100 Kbit/s möglich sein. Allein HSCSD, das in Deutschland derzeit nur von E-Plus angeboten wird, kann mit Hilfe von gebündelten ISDN-Kanälen ähnliche Übertragungsraten erreichen. HSCSD arbeitet jedoch nicht Paket-orientiert.

GPRS bringt auch einige andere Vorteile mit sich: Neben der höheren Übertragungsgeschwindigkeit sollen Nutzer von GPRS von neuen Abrechnungsmöglichkeiten profitieren. Anders als bisher kann nicht mehr nur nach Minuten sondern nach übertragenen Datenmengen abgerechnet werden, was gerade für die Entwicklung von mobilen Multimediadiensten von großer Bedeutung ist. Hummel: "Wir stehen vor einem Paradigmenwechsel im Mobilfunk. Wer mit GPRS online geht, braucht zukünftig nicht mehr auf die Uhr zu schauen."

Die ersten Kunden sollen die neue Technik im Rahmen einer Pilotphase in den nächsten Wochen testen können. Ab September soll dann GPRS in die breitere Vermarktung übergehen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. be quiet! SILENT BASE 802 White für 129,90€ + 6,99€ Versand)
  2. (u. a. LG OLED77CX6LA 77 Zoll OLED für 2.899€, LG 43UP75009LF 43 Zoll LCD für 399€)
  3. (u. a. Planet Zoo - Deluxe Edition für 19,49€, SnowRunner - Epic Games Store Key für 26,99€)
  4. (u. a. Mad Games Tycoon für 6,50€, Transport Fever 2 für 21€, Shadow Tactics: Blades of the...

Folgen Sie uns
       


Mercedes EQA Probe gefahren

Wir sind mit dem EQA von Mercedes-Benz für ein paar Stunden unterwegs gewesen.

Mercedes EQA Probe gefahren Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /