Demo-Szene entdeckt Dreamcast - Debugger entwickelt
Interessant ist in diesem Zusammenhang noch die mittlerweile entdeckte Möglichkeit, auch ohne Umbau der Dreamcast-Hardware für Dreamcast geschriebene Software von einer normalen CD-ROM starten zu lassen. So können selbst entwickelte Programme ohne Probleme getestet und an Interessierte weitergegeben werden. Bisher war dazu ein Umbau per Mod-Chip (Modification Chip) oder eben Segas offizielle GD-ROMs (1 GB Speicherplatz) nötig.
Da sich für den nicht nur in der Dreamcast werkelnden und mit 200 MHz getakteten Hitachi-SH-4-Prozessor bereits Linux-Portierungen(öffnet im neuen Fenster) in Arbeit befinden, könnte Sega unverhofft einige Open-Source-Entwickler als Fans für sich gewinnen. Ob etwas Derartiges in der oft restriktiven Firmenpolitik von Videokonsolen-Herstellern allerdings mit Freude vernommen wird, darf bezweifelt werden.
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