Emissionspreis der T-Aktien auf 66,50 Euro festgelegt
Für Privatanleger in Europa, die ihre Order während der Frühzeichner-Phase vom 31. Mai bis zum 9. Juni bei einer der Konsortialbanken abgegeben haben, beträgt der um den Preisabschlag von 3 Euro verminderte Bezugspreis für die Aktien dementsprechend 63,50 Euro.
Auf Basis dieses Ausgabepreises beträgt das Gesamtvolumen der Platzierung (sofern die Mehrzuteilungsoption vollständig ausgeübt wird) rund 15 Milliarden Euro. Die starke Nachfrage nach den T-Aktien bei beiden Investorengruppen, Privatanlegern wie auch institutionellen Investoren, betrug zusammen rund 700 Millionen Aktien. Auf Basis des Ausgabepreises der Aktien entsprach das Nachfragevolumen einem Betrag von rund 45 Milliarden Euro. Das Volumen der Platzierung von 200 Millionen Aktien (exklusive Greenshoe) war damit rund 3,5fach überzeichnet.
Dabei erhielten alle Privatanleger eine Mindestzuteilung von 25 Aktien. Darüber hinaus wurden jedem Privatanleger 20 Prozent seiner diese Mindestzuteilung übersteigenden Nachfrage zugeteilt. Bruchteile von Aktien werden nicht ausgegeben.
Alle Privatanleger, die beim Börsengang der T-Online International nicht oder nicht in gewünschtem Umfang zum Zuge gekommen sind und im Rahmen von DT 3 einen Zeichnungsauftrag mit Bevorrechtigungsschein bei einer Konsortialbank über 50 oder mehr T-Aktien abgegeben haben, erhalten eine höhere Mindestzuteilung von 50 Aktien. Die darüber hinausgehende Nachfrage wird mit 25 Prozent bedient.
Im Laufe des Vormittags des heutigen Handelstages gab das Telekompapier aber leicht, auf etwa 66,- Euro nach.
Telekom-Chef Ron Sommer kündigte indes bereits den Börsengang von T-Mobil für Oktober an, auch wenn dieser noch nicht offiziell abgesegnet ist.
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