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Toshiba zahlt an Rambus SDRAM-Lizenzgebühren

Rambus stellt schnelleres RDRAM vor

Der Aktienkurs von Rambus ist am Freitag um 46 Prozent nach oben geschnellt. Nicht etwa, weil das Unternehmen eine schnellere RDRAM-Speicherbaustein-Generation vorgestellt hat, sondern weil bekannt gegeben wurde, dass Toshiba mit dem Unternehmen ein Lizenzabkommen geschlossen hat. Brisanter Weise umfasst dieses nicht nur die neue Technologie, sondern auch herkömmliche SDRAM- und DDR-SDRAM-Speichertechnologie.

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Erst im Januar hatte Rambus angekündigt, dass man Patente an derzeit genutzter SDRAM-Speichertechnologie für Aufbau und Datenaustausch besitze und nun Lizenz-Gebühren erheben werde. Mit Hitachi liegt das Unternehmen deshalb bereits im Rechtsstreit, da man die Sache dort anders sieht. Ein Richterspruch zu den Patentstreitigkeiten steht noch aus.

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Laut US-Medienberichten sollen die Lizenzgebühren für das bisher preislich attraktivere DDR-RAM wesentlich höher sein als für RDRAM. Das bisher auf Grund seiner hohen Kosten bei nur geringem Leistungsvorsprung gegenüber SDRAM nur im Serverbereich zu findende RDRAM könnte damit wieder an Zuspruch gewinnen. Vor allem, da Rambus nun seine neue Quad-Rambus-Signaling-Level-(QRSL-)Technologie vorgestellt hat, die eine Bandbreite von 1.6 Gigabits/Sekunde - 12.8 Gbyte/Sekunde über einen 64-bit breiten Datenbus - bieten und damit wesentlich schneller als das bisherige RDRAM sein soll.

Kommentar:
Das dürfte dann auch der Hauptgrund gewesen sein, dass Toshiba ein weitreichendes Lizenz-Abkommen mit dem Intel-Partner Rambus geschlossen hat. Wenn RDRAM mehr Leistung bieten kann, kann es auch als echte Alternative zu SDRAM-Technologien betrachtet werden.
Ob andere Hersteller das auch so sehen, muss sich jedoch noch zeigen, denn mit der Forderung von Lizenz-Gebühren für seit einem Jahrzehnt genutzten SDRAM-Technologien hat sich Rambus nicht gerade viele Freunde in der Industrie gemacht.



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