Sony bringt Digitalkamera mit eingebautem CD-Brenner
Das Aufzeichnungsmedium der Sony MVC-CD1000 ist die kleine Ausgabe der CD mit 8 an Stelle von 12 cm Durchmesser. Auf eine solche Scheibe passen immerhin noch rund 156 MB Daten, was je nach Kompressionsstufe hunderte oder gar tausende von Bildern auf einer Scheibe ermöglicht.
Die CD-R kann von jedem herkömmlichen CD-Laufwerk gelesen werden, sofern es in seiner Schublade über eine Vertiefung für 8-cm-CDs verfügt. Sony liefert auch einen 12-cm-Adapter mit, der allerdings kaum für Slot-In-Laufwerke geeignet sein dürfte.
Die in den USA ab August erhältliche 1.300-Dollar-Kamera sieht der Mavica MVC-FD95 sehr ähnlich und besitzt das gleiche 10 x optische Zoom, einen 2,5-Zoll-LCD-Bildschirm und einen Farbsucher, einen Lithium-Akku und einen 2,1-Zoll-CCD-Chip. Das Objektiv hat eine Brennweite von 39-390 mm, wenn man die Verhältnisse auf einen normalen 35-mm-Kleinbildapparat umrechnet.
Neben fünf Belichtungsprogrammen gibt es neben einer Verschlussautomatik 18 manuelle Verschlusszeiten zwischen 8 und einer 1000stel Sekunde. Die kleinste Blende ist 2.8, die größte 11. Neben einem Blitzschuh gibt es eine Synchronisationsbuchse.
Die Bild-Auflösungen variieren je nach Gusto zwischen 1600 x 1200 Pixel, 1600 x 1072, 1024 x 768 und 640 x 480 Pixel. Neben komprimierten JPEGS kann man auch unkomprimierte 6-MB-TIFF-Dateien erstellen.
Wie von den Sony-Kameras bekannt, kann man auch kleine MPEG-Videos zwischen 5 und 15 Sekunden in den Auflösungen 320 x 240 und 160 x 112 machen.
Wenn die CD-R außerhalb des Gerätes verwendet werden soll, muss sie finalisiert werden. Weitere Aufnahmen auf diese Scheibe sind dann zwar möglich, doch jedes Finalisieren verbraucht erheblichen Speicherplatz. Das Gerät ist außerdem mit einem USB-Anschluss ausgerüstet, was die Finalisierungsprozedur überflüssig macht.