• IT-Karriere:
  • Services:

Neue Roboter-Installation für die Ausstellung "7 Hügel"

Kuka trifft Lego - Begegnung zweier Welten der Robotik

Die erfolgreiche Zukunfts-Ausstellung "7 Hügel - Bilder und Zeichen des 21. Jahrhunderts" im Berliner Martin-Gropius-Bau wird bald wieder durch Roboter "belebt" werden - die Technische Universität Berlin lässt zwei Industrieroboter mit kleinen Artgenossen aus Lego spielen. Bis vor kurzem demonstrierte der "P3", ein humanoider und aufrecht gehender Roboter des Motorenherstellers Honda, seine Lauf- und Treppensteig-Fertigkeiten, musste jedoch zurück nach Japan.

Artikel veröffentlicht am ,

7 Hügel wieder 'robotorisiert'
7 Hügel wieder 'robotorisiert'
Mit der nun im Themenbereich "Kern" der "7 Hügel"-Ausstellung zu findenden Roboterinstallation wurde Prof. Günter Hommel vom Institut für Technische Informatik der TU Berlin beauftragt. In Zusammenarbeit mit Studenten des Fachbereichs kam eine ironische Begegnung zweier Welten der Robotik heraus: Zwei Industrieroboter des Herstellers Kuka spielen mit den seit einiger Zeit auf dem Markt befindlichen Spielzeugrobotern von Lego.

Stellenmarkt
  1. KRATZER AUTOMATION AG, Unterschleißheim
  2. DECATHLON Deutschland SE & Co. KG, Plochingen

Auf der einen Seite stehen die seit drei Jahrzehnten etablierten Industrieroboter mit ihrer großen Kraft und Präzision. Auf der anderen Seite stehen die Lego-Roboter, die wie alle Plastik-Spielzeuge eher ungenau, nicht sehr stabil und mit ausreichender Batterieladung gerade in der Lage sind, sich selbst zu tragen. So war es nicht schwer, die Rollen zu verteilen: Die Industrieroboter sollten die Spielzeugroboter zusammenbauen und diese für sich arbeiten lassen.

Das Ergebnis der Bemühungen sind zwei Szenarien, die sich bis zum Beginn der Ausstellung herausgebildet haben: Zum einen bauen die Industrieroboter einen Lego-Roboter zusammen, der anschließend selbsttätig einer Spur folgt, dann be- und entladen und schließlich wieder demontiert wird - das ganze wiederholt sich dann. Zum anderen schiebt ein Lego-Roboter Lego-Bausteine über eine Tischkante, ohne selbst herunterzufallen.

Die Präsentation dieser Szenarien ist laut Prof. Hommel mit einigen Problemen behaftet, die in der kurzen Entwicklungszeit begründet sind. Zum anderen kollidiert hier ein industrielles System mit einer immer gleichen Genauigkeit und ohne Ermüdungserscheinungen mit einem Spielzeug, das sich erfahrungsgemäß schnell abnutzt und unter Dauerbelastung seine Form ändert. Aus diesem Grund ist eine ständige Überwachung und Optimierung des Montageablaufs, aber auch der Steuerungs- und Kooperations-Software notwendig. Das Exponat wird deshalb in den nächsten Monaten ständig weiterentwickelt, was möglicherweise an veränderten Abläufen zu sehen ist.

Die Ausstellung "7 Hügel - Bilder und Zeichen des 21. Jahrhundert" ist im Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstr. 7, 10693 Berlin, noch bis zum 31. Oktober 2000 zu sehen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 9,99€ (Vergleichspreis 17,21€)
  2. 44,99€ (Vergleichspreis 56,61€)
  3. 229,99€ + Versand (Vergleichspreis ca. 300€)

Folgen Sie uns
       


Peloton - Fazit

Im Video stellt Golem.de-Redakteur Peter Steinlechner das Bike+ von Peloton vor. Mit dem Spinning-Rad können Sportler fast schon ein eigenes Fitnessstudio in ihrer Wohnung einrichten.

Peloton - Fazit Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /