Die Zukunft des Internet - nicht alles rosig

Prof. Dr. Peter Glotz und Dr. Klaus Beck vom Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft der Universität Erfurt haben aus den Expertenantworten gemeinsam mit der Technologieberatung Booz, Allen + Hamilton folgende Tendenzen ausgemacht:

  • Der Prozess der Medienintegration sichert bis zum Jahr 2010 etwa 25 bis 40 Prozent der privaten Haushalte in den entwickelten Industriestaaten einen universellen und regelmäßig genutzten Zugang zu digitalen Medien und Kommunikationsdiensten. Die Nutzung der Computernetze wird mit Hilfe unterschiedlicher Endgeräte erfolgen.
  • Die direkte Kommunikation (Face-to-face) wird ihre sehr hohe soziale Bedeutung behalten, E-Mail wird Teile des Telefon- und Briefverkehrs substituieren.
  • Electronic-Commerce ist das Epizentrum der Entwicklungen zur "Informationsgesellschaft", wobei einzelne Branchen sehr unterschiedlich betroffen sind. Marketing und Vertrieb sowie die gesamte Wertschöpfungskette unterliegen einem strukturellen Wandel.
  • Wo der Kontakt zwischen Leistungserbringern und Leistungsnutzern übers Netz erfolgt, werden traditionelle Zwischenstufen in Vertrieb und Handel ausgeschaltet. Electronic Banking wird also zu einer Ausdünnung der Filialstruktur der Banken führen, elektronischer Buchvertrieb wird den traditionellen Buchhandel treffen, Electronic Shopping den Einzelhandel schwächen.
  • Kurz- und mittelfristig sind leicht negative Beschäftigungseffekte zu erwarten (Netto-Arbeitsplatz-Bilanz).
  • Alternierende Telearbeit wird primär von geringer Qualifizierten im Dienstleistungssektor geleistet; die Erwerbsverhältnisse werden sich durchgehend und tiefgreifend wandeln.

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