Website und Personal am wichtigsten für New Economy

Untersuchung über die Anforderungen der New Economy in Deutschland

Der reibungslose Betrieb der eigenen Website und das Anwerben qualifizierter Mitarbeiter gehören zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren der Dotcom-Unternehmen in Deutschland. Das ist eines der Schlüsselergebnisse der ersten bundesweiten Untersuchung über die deutsche New Economy. Die Studie wurde vom Internet-Dienstleistungsunternehmen Integra zur Eröffnung des größten Anwendungszentrums für Electronic und Mobile Commerce in Europa vorgestellt.

Artikel veröffentlicht am ,

Eine Stunde Ausfall der Website kann eine Dotcom-Company, deren einziger Vertriebsweg das Internet darstellt, bis zu 5 Prozent des Jahresumsatzes kosten, weist Integra auf Untersuchungen der Marktforschungs- und Beratungsgesellschaft Giga Information Group hin. Entsprechend hoch seien die Vorkehrungen der New Economy, Websites "up and running" zu halten.

Bei 85 Prozent der untersuchten Start-ups hat die Pflege der Informationstechnologie (IT), also Hardware und Software, schon vor der "Lifestellung" - als dem Online-Start - höchste Priorität. Über die Hälfte lassen ihre Website von Anfang an bei einem Application Service Provider (ASP) hosten. Höhere Sicherheit und Zuverlässigkeit sowie die Skalierbarkeit beim erwarteten Ansturm aus dem Netz sind die wichtigsten Argumente für das Outsourcing des Websitebetriebs.

Als Faustregel gelte unter den Dotcoms: Der ASP sollte ein Zehnfaches der täglichen Durchschnittsbelastung an Kapazität bereithalten, um auch bei unvorhergesehen Spitzenlasten einen schnellen Seitenaufbau zu garantieren. Grund, die meisten Internet-Surfer warten maximal 8 Sekunden, bis sie eine Webseite auf dem Bildschirm sehen, wenn es länger dauert, klicken sie einfach weiter, so Integra.

"Eine schnelle Website, die Tag und Nacht wie auf Knopfdruck verfügbar ist, stellt für die New Economy eine essenzielle Basis für jedweden Erfolg dar", erklärt Frank-Michael Welsch-Lehmann, Geschäftsführer der Integra GmbH in Bad Homburg. Er fügt hinzu: "Für den Erfolg genügt die stabile technische Grundlage natürlich nicht. Aber ohne diese Grundlage ist der Misserfolg von vornherein vorprogrammiert."

Stellenmarkt
  1. Data Analyst IT Controlling / Reporting (m/w/d)
    ALDI International Services SE & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr, Duisburg, Dortmund, Düsseldorf
  2. Softwarearchitekt (m/w/d)
    J.P. Sauer & Sohn Maschinenbau GmbH, Kiel
Detailsuche

Um den Aufbau der dazu notwendigen IT-Systeme, die Erstellung der Anwendungen und die Softwareintegration kümmern sich laut Integra-Studie mehr als 80 Prozent der Start-ups vollständig oder jedenfalls in weiten Teilen selbst. Über 70 Prozent lassen intern programmieren, mehr als 85 Prozent erledigen die technische Pflege selbst. Ebenso viele Dotcoms würden diese Aufgaben gerne outsourcen, finden jedoch keinen verlässlichen Partner, dem sie diese unternehmerischen Kernfunktionen anvertrauen wollen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Website und Personal am wichtigsten für New Economy 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5.  


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bundesservice Telekommunikation
Ist eine scheinexistente Behörde für Wikipedia relevant?

Die IT-Sicherheitsexpertin Lilith Wittmann hat eine dubiose Bundesbehörde ohne Budget entdeckt. Reicht das für einen Wikipedia-Artikel?

Bundesservice Telekommunikation: Ist eine scheinexistente Behörde für Wikipedia relevant?
Artikel
  1. Neues Geschäftsmodell: Luca-App plant flexible Abos und will Preise senken
    Neues Geschäftsmodell
    Luca-App plant flexible Abos und will Preise senken

    Angesichts drohender Kündigungen will die Luca-App den Bundesländern entgegenkommen.

  2. Einstieg in Python und Data Science
     
    Einstieg in Python und Data Science

    Mit zwei Workshops der Golem Akademie gelingen kompakter Einstieg oder fortgeschrittenes Eintauchen in Python - das auch im Data-Science-Kurs zentral ist.
    Sponsored Post von Golem Akademie

  3. Elektroauto: VW e-Up ab Mitte Februar wieder bestellbar
    Elektroauto
    VW e-Up ab Mitte Februar wieder bestellbar

    Der e-Up gehörte 2021 zu den meistgekauften Elektroautos. Nun will VW den Kleinwagen wieder verfügbar machen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bosch Professional zu Bestpreisen • WSV bei MediaMarkt • Asus Vivobook Flip 14" 8GB 512GB SSD 567€ • Philips OLED 65" Ambilight 1.699€ • RX 6900 16GB 1.489€ • Samsung QLED-TVs günstiger • Asus Gaming-Notebook 17“ R9 RTX3060 1.599€ • Seagate 20TB SATA HDD [Werbung]
    •  /