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Website und Personal am wichtigsten für New Economy

Die durchschnittliche Zeitspanne von der Firmengründung bis zum Online-Start im Netz liegt laut Integra-Untersuchung bei sechs Monaten. Mehr als die Hälfte der Dotcoms ist innerhalb dieses Zeitraums "drin". Die Schwankungsbreite ist allerdings beträchtlich: Die "Fast Mover" sind schon nach zwei Monaten im Netz, die "Late Comer" brauchen bis zu 24 Monate.

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Die von Integra unter die Lupe genommenen E-Commerce-Anbieter verlassen sich bei der physischen Warendistribution zu über 95 Prozent auf externe Logistikdienstleister. "Das Argument der Deutschen Post für ihren bevorstehenden Börsengang, dass sie am meisten vom E-Commerce-Boom profitiert, ist nach unserer Erkenntnis absolut stichhaltig", analysiert Integra-Deutschlandchef Frank-Michael Welsch-Lehmann. Eine tragende Bedeutung fällt dabei laut Integra der Logistikkette über alle beteiligten Firmen hinweg zu. Bei immer mehr Shops kommen Online-Bestellungen gar nicht mehr beim Shopbetreiber an, sondern werden direkt an Logistikdienstleister oder Zulieferer geleitet, die sich um die Auslieferung kümmern.

Business Angels und Risikokapital sind für die New Economy wichtig, aber, laut der Integra-Studie, beileibe nicht so wichtig, wie oft dargestellt. 70 Prozent der Start-ups kommen in der Gründungsphase mit Eigenkapital aus, 45 Prozent haben schon zu diesem frühen Zeitpunkt eine Venture-Capital-Finanzierung aufgenommen, 15 Prozent haben sich das Geld von Business Angels geholt.

Zur Lifestellung gemessen verschiebt sich das Gewicht allerdings in Richtung des externen Kapitals: Zu diesem Zeitpunkt haben 55 Prozent der Start-ups eine Venture-Capital-Finanzierung und 20 Prozent einen Business-Angel-Vertrag in der Tasche. Die Eigenkapitalquote ist auf durchschnittlich 55 Prozent abgesackt und fällt in den ersten zwölf Monaten nach dem Start ins Netz nochmals weiter auf 40 Prozent. Das Geld wird vor allem für die technische Weiterentwicklung der Website, die Erweiterung des Online-Angebots, das Marketing und die Expansion in andere europäische Länder benötigt.

Statistisch liegt die Wahrscheinlichkeit der Start-ups, einen Venture-Capital-Geber vom eigenen Konzept zu überzeugen, laut Integra übrigens bei 11 Prozent, heißt es in der Integra-Studie. Anders ausgedrückt: 89 Prozent der Online-Starter bleibt dieser Finanzierungsweg verschlossen.

Trotz der gemischten Stimmung an den Technologiebörsen streben drei Viertel der von Integra befragten Topmanager der New Economy den Gang an die Börse an. Den Zeithorizont hierfür haben die Dotcom-Führungskräfte klar vor Augen: frühestens in einem Jahr und spätestens in drei Jahren.

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