Spieletest: Tachyon: The Fringe - Weltraumaction
Das Programmierteam Novalogic, das bisher eher für bodenständige Simulationen wie Comanche und Delta Force bekannt war, wagt sich somit erstmals in die ferne Zukunft. In dieser ist das Weltall größtenteils besiedelt, und zwischen den einzelnen Planeten und Föderationen herrscht reger Handel. Dank der Erfindung der Tachyon-Tore ist es zudem möglich, auch größte Entfernungen im All innerhalb kürzester Zeit zurückzulegen.
Nun gilt es, Vergangenes zu vergessen und sich eine neue Existenz aufzubauen. Zu Beginn verfügt man glücklicherweise über einen kleineren Raumgleiter, mit dem man erste Aufträge, die man selbst am Jobboard auswählt, erfüllen kann. In einer Mischung aus Elite und Wing Commander müssen so Frachten transportiert, andere Schiffe eskortiert oder Schlachten geschlagen werden. Erfolgreich absolvierte Aufträge werden mit Geld belohnt, dass in bessere Schiffsausrüstung investiert werden kann, wodurch dann wieder neue Aufgaben möglich werden.
Fazit:
Tachyon ist Starlancer in vielerlei Hinsicht ähnlich, und in einigen Punkten sogar noch mal ein Quentchen besser. So erfreut man sich hier an der Hintergrundgeschichte, die bei Starlancer doch ein wenig kurz kam, zudem werden neben der puren Ballerei auch wirtschaftliche Elemente stärker betont. Grafisch liegen die Programme in etwa gleichauf, soundtechnisch weiß Tachyon besser zu gefallen. Insgesamt also Geschmackssache, für welches Programm man sich entscheidet – falsch liegt man jedenfalls mit keinem davon.