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Spieletest: Tachyon: The Fringe - Weltraumaction

Direkter Starlancer-Konkurrent mit überzeugendem Gameplay. Gute Zeiten für Sternenfahrer: Kürten wir noch vor wenigen Tagen Starlancer von Digital Anvil und Microsoft zur neuen Referenz der Weltraumsimulationen, steht mit Tachyon – The Fringe bereits ein neuer Anwärter auf die Krone im Weltall bereit.
/ Thorsten Wiesner
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Das Programmierteam Novalogic, das bisher eher für bodenständige Simulationen wie Comanche und Delta Force bekannt war, wagt sich somit erstmals in die ferne Zukunft. In dieser ist das Weltall größtenteils besiedelt, und zwischen den einzelnen Planeten und Föderationen herrscht reger Handel. Dank der Erfindung der Tachyon-Tore ist es zudem möglich, auch größte Entfernungen im All innerhalb kürzester Zeit zurückzulegen.

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Der Spieler hat nun die Ehre, die Rolle von Jake Logan zu übernehmen, der auf Grund eines Missverständnisses in seiner Heimat fälschlicherweise als Verbrecher angesehen wird und somit sein Dasein im abgelegensten Winkel der Galaxis, in der so genannten Fringe, fristen muss.

Nun gilt es, Vergangenes zu vergessen und sich eine neue Existenz aufzubauen. Zu Beginn verfügt man glücklicherweise über einen kleineren Raumgleiter, mit dem man erste Aufträge, die man selbst am Jobboard auswählt, erfüllen kann. In einer Mischung aus Elite und Wing Commander müssen so Frachten transportiert, andere Schiffe eskortiert oder Schlachten geschlagen werden. Erfolgreich absolvierte Aufträge werden mit Geld belohnt, dass in bessere Schiffsausrüstung investiert werden kann, wodurch dann wieder neue Aufgaben möglich werden.

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Das Gameplay ist hier nicht linear vorgegeben, der Spielverlauf hängt davon ab, welche Aufträge man erfüllt und wie erfolgreich man dabei ist. Allen Missionen gemeinsam ist jedoch die wunderbare, allerdings komplett englische Sprachausgabe, die mit Wortwitz und einer gelungenen Randgeschichte glänzt, und die beeindruckende Grafik, die Raumstationen und Schlachtschiffe ungeahnter Ausmaße auf die Bildschirme zaubert.

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Nicht ganz unproblematisch gestaltet sich die Steuerung, denn da die Handlungsmöglichkeiten vielfältig wie selten zuvor sind, wird nur der geübte Spieler im Eifer des Gefechts in der Lage sein, gleichzeitig den Feind anzugreifen, die Energie des Schiffes zu überprüfen, mit dem Wingman zu kommunizieren und die kostbare Fracht im Auge zu behalten. Dafür wird man allerdings nach einiger Einarbeitungszeit mit Spieltiefe und Handlungsfreiheit in hohem Maße belohnt.

Fazit:
Tachyon ist Starlancer in vielerlei Hinsicht ähnlich, und in einigen Punkten sogar noch mal ein Quentchen besser. So erfreut man sich hier an der Hintergrundgeschichte, die bei Starlancer doch ein wenig kurz kam, zudem werden neben der puren Ballerei auch wirtschaftliche Elemente stärker betont. Grafisch liegen die Programme in etwa gleichauf, soundtechnisch weiß Tachyon besser zu gefallen. Insgesamt also Geschmackssache, für welches Programm man sich entscheidet – falsch liegt man jedenfalls mit keinem davon.


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