Abo
  • Services:

Talkline steigt aus der UMTS-Auktion aus

"Hohe Lizenzkosten rechnen sich nicht!"

Der Mobilfunk-Service-Provider Talkline zieht sich aus dem Rennen um eine deutsche UMTS-Lizenz zurück. Der auf UMTS bezogene Business-Plan werde sich aus Sicht des Unternehmens bei den zu erwartenden hohen Lizenz-Einstandskosten für Talkline keinesfalls rechnen.

Artikel veröffentlicht am ,

Kim Frimer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Talkline GmbH, erläutert den Verzicht auf die Teilnahme: "Die zu erwartenden hohen Lizenzkosten für UMTS rechnen sich für unser Unternehmen in keinem Fall."

Stellenmarkt
  1. Fidor Solutions AG, München
  2. Continental AG, Frankfurt am Main

Die Entscheidung bei Talkline fiel auf Grund der Berechnungen des Business Case. Das Risiko bei UMTS sei bei den hohen Lizenz-Einstandskosten immens. Für Talkline seien die Risiken aber noch höher, da keine Mobilfunk-Netzinfrastruktur existiere, Erfahrungen aus dem Betrieb eines eigenen Mobilfunknetzes fehlen würden und geeignete Fachleute rar seien. Frimer weiter: "Das wäre so ähnlich, als würde man sein ganzes Vermögen auf ein einziges Wertpapier setzen. Wir kalkulieren solide und setzen weder das Kapital unserer Gesellschafter noch die Zukunft unserer Mitarbeiter fahrlässig aufs Spiel."

Bei Talkline sieht man künftig einen Bedarf für breitbandige Datenanwendungen im Mobilfunk. UMTS sei auch eine der richtigen Technologien dafür. Aber man sehe die große Gefahr, dass zukunftsträchtige Anwendungen zu teuer werden oder unter dem Marktdruck Preise entstehen könnten, die die Anbieter ruinieren würden.

Denkbar seien aber unterschiedlichste Formen der Zusammenarbeit. Mit der unternehmenseigenen Festnetz-Infrastruktur inklusive eines Glasfaserrings, der ganz Deutschland abdeckt, sei sowohl für Talkline als auch für einen UMTS-Betreiber eine Cost-Share-Variante machbar. Frimer: "Auch in Zeiten von UMTS werden Service- und Application-Provider dringend gebraucht. Grundsätzlich gilt: Wir sind nach der Auktion in der Lage, offen auf alle Beteiligten zuzugehen."



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. 4,25€

Folgen Sie uns
       


Energiespeicher in der Cruijff Arena - Bericht

Die Ajax-Arena in Amsterdam wird komplett aus eigenen Akkureserven betrieben. Die USVen im Keller des Gebäudes werden von Solarzellen auf dem Dach und parkenden Elektroautos aufgeladen. Golem.de konnte sich das Konzept genauer anschauen.

Energiespeicher in der Cruijff Arena - Bericht Video aufrufen
Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

    •  /