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Software-Test: Microsoft MapPoint 2001

Screenshot #4
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Der eingebaute Routenplaner ist mehrfahrzeugfähig, d.h. es können mehrere Fahrer/Fahrzeuge verwaltet und ihre Wege optimiert werden. Sind beispielsweise mit Hilfe der Adressdatenbank die Lieferorte auf einer Karte visualisiert worden, zeichnet man einfach grob die Umrisse des Gebietes auf, das der einzelne Fahrer bedienen soll. Im zweiten Schritt berechnet MapPoint in diesen Gebieten die optimale Route des Fahrers. Damit sind beispielsweise auch Informationen verbunden, wann ein Fahrer voraussichtlich welches Ziel erreicht und was die Lieferfahrt insgesamt oder für einen Teil der Strecke kostet. Die Ausgabe der Route erfolgt vermutlich in den meisten Fällen auf Papier, aber auch an die Besitzer von Windows-CE-Geräten hat Microsoft gedacht. Die Routenbeschreibung als auch die Landkarte lassen sich mit Pocket Streets auch von unterwegs nutzen.

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MapPoint selbst ist auch GPS-fähig (NMEA 2.0), ob allerdings die exportierten Routen für Windows-CE-Geräte die Positionsangaben ebenfalls enthalten, konnte leider nicht getestet werden. PalmPilots werden von der Software nicht originär unterstützt, doch auch diese Geräte können wenigstens die Routenbeschreibung als Text importieren.

Screenshot #5
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MapPoint ist durch COM-Add-Ins weiter entwickelt und angepasst. Durch OLE-Automatisierung lassen sich Kartenfunktionen wie Adresssuche, Routenberechnung oder -filter weiter nutzen und in Office-Lösungen integrieren. Microsoft MapPoint unterstützt ein Objektmodell, das auf dem Visual Basic für Applikationen (VBA) basiert. In Microsoft MapPoint 2001 wurden digitale Kartendaten von Ordnance Survey verwendet, während die demografischen Daten und Lifestyledaten zur Europakarte von Claritas zusammengestellt wurden.

MapPoint läuft sowohl auf Windows 9x als auch auf Windows NT und 2000 und ist ab sofort zu einem Preis von circa 685,- DM im Fachhandel erhältlich.

Fazit:
MapPoint eignet sich gut für die kartografische Auswertung von Datenmaterial. Durch den Markteintritt von Microsoft dürfte das Interesse und die Verwendung von diesen Tools in Unternehmen deutlich steigen und insgesamt den Markt für Raumdatentechnologie öffnen, der weltweit von IDC auf über 20 Millionen Benutzer geschätzt wird.

Der Vorteil des Microsoft-Produkts liegt klar in seiner Zugehörigkeit zur verbreiteten Office-Produktfamilie. MapPoint hat deswegen einen Vorsprung in Sachen Benutzerfreundlichkeit, Kompatibilität und Kosten, den andere Hersteller bislang abgeschreckt haben, in den Markt einzutreten.

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