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Musikindustrie will Napster endgültig den Hahn zudrehen

Studie – Napster ist der Himmel für Musikpiraten. Die Recording Industry Association of America (RIAA) und die National Music Publishers Association (NMPA) wollen Napster jetzt richtig an den Kragen und beantragen eine Einstweilige Verfügung gegen das Unternehmen. Kern der Argumentation der Kläger ist eine Studie des Marktforschungsinstituts Field Research, die belegen soll, dass die Verwendung von Napster den CD-Konsum der User schmälert.
/ Jens Ihlenfeld
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Laut der Kläger würde, statistisch gesehen, jeder Napster-User mit Urheberrechtsverletzung in Berührung kommen. Die Mehrzahl der über Napster verfügbaren Titel, mehr als 87 Prozent, verletzen Urheberrecht.

Die Kläger fordern nun den U.S. District Court, the Northern District of California – San Francisco Division, auf, es Napster zu untersagen, weiterhin Musikpiraterie zu ermöglichen.

Für die Klage haben sich die beiden Verbände interessanterweise auch Partner ins Boot geholt, mit denen sie bisher ebenfalls auf Kriegsfuß standen. So unterstützt beispielsweise Michael Robertson, CEO und Chairman von MP3.com, die Klage, denn MP3.Com hat Napster nie die Erlaubnis gegeben, Musik von MP3.com-Künstlern zu verbreiten. Abgesehen davon gefährdet Napster nicht nur große Musikkonzerne, die sich über rückläufige CD-Verkäufe beschweren, sondern auch jedes andere Unternehmen, das mit dem Verkauf von Musik, gleich ob Online oder Offline, Geld verdienen will.


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