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Spieletest: The Devil Inside - Horror Galore

Action-Adventure in düsterem Ambiente. Wie Reality-TV abseits von Dixi-Klos und "Wir wollen den Jürgen sehen"-Sprechchören in Zukunft aussehen kann, demonstrieren Gamesquad und Cryo Interactive mit "The Devil Inside", einer interaktiven Spielshow, die mit einer Horde Zombies, schaurig-schönen Locations und gelungenen Rätseln aufwartet.
/ Thorsten Wiesner
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Irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft gehört der kalifornische Fernsehsender WWWL@ auf Grund seiner Show "The Devil Inside" zu den absoluten Publikumsmagneten. In dieser live ausgestrahlten Sendung kann man den Ermittler Dave Cooper bei seiner geheimnisumwitterten und äußerst riskanten Arbeit beobachten. In diesem speziellen Fall geht es darum, ein Schwerverbrechen in einer alten, düsteren Villa aufzuklären. Begleitet von Fernsehkameras und den Anfeuerungsrufen aus dem Studio darf der Spieler nun die Rolle von Dave übernehmen und Licht in das Dunkel bringen.

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Eine kreative Geschichte dient somit als Hintergrund für dieses Action-Adventure und das Gameplay steht dem keinesfalls nach. Bevor man die weiten Räume und Gänge des Hauses erkundet, muss man im weiten, dunklen Garten des Anwesens nach einem Schlüssel suchen, um Zutritt zur Villa zu erhalten. Bereits hier trifft man auf eine nicht gerade kleine Anzahl recht untot aussehender Leichen, die einem das Leben schwer machen und durch gezielte Schüsse erneut ins Jenseits befördert werden sollten. Nur gut, dass man sich nicht völlig unbewaffnet in die Sendung gewagt hat.

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Das Spielprinzip an sich erinnert stark an Titel wie Shadowman, auch hier gilt es, durch gezielten Einsatz von Waffen Gegner auszuschalten, Gegenstände einzusammeln und kleinere Rätsel zu lösen. Einen besonderen Reiz stellt allerdings der Game-Show-Hintergrund dar, denn in kleinen Einblendungen kann man sich dumme Kommentare aus dem Studio anhören, den Applaus des Publikums genießen oder wertvolle Tipps erhalten.

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Die Grafik ist ansehnlich, definitiv aber nicht das Beste, was derzeit am PC möglich ist. Dafür ist die Soundkulisse erstklassig, die gruselige Atmosphäre dürfte besonders nervenschwachen Spielern den einen oder anderen Angstschrei entlocken. Zusätzlich reizvoll ist die Möglichkeit, sich im Verlauf des Spieles in das teuflische Ich von Dave in der Form der schönen, magiebegabten Deva zu verwandeln und dann auch auf Zauberkräfte zurückgreifen zu können.

Fazit:
Eine Glanzleistung, die Cryo Interactive hier abgeliefert hat. Die kreative Spielidee in Verbindung mit der atemberaubenden Präsentation und dem faszinierenden Gameplay machen The Devil Inside zu einem der besten erhältlichen Action-Adventure.

Die Tatsache, dass zum Waffenarsenal unter anderem auch eine Kreissäge zählt und die Zombies bei ihrer Beseitigung schon einiges an roter Körperflüssigkeit absondern, macht das Programm leider ein wenig Index-gefährdet. Zu wünschen wäre dies allerdings nicht, denn Gewalt wird hier in keinster Weise verherrlicht, und das Gamedesign ist eine Klasse für sich.


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